Ausstellung des Fördervereins zum 27. Januar 2014


Wie jedes Jahr zeigte der Förderverein Mahnmal Koblenz auch zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2014 eine Ausstellung. Im Mittelpuinkt der diesjährigen Aktivitäten standen die Biografien von Kindern und Jugendlichen, die Opfer des Nationalsozialismus geworden waren. Gezeigt wurden ca. 20 Biografien unter dem Titel "Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen." - Alle Porträts hat der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Joachim Hennig recherchiert und erarbeitet. Die Eröffnung der Ausstellung war am Donnerstag, dem 16. Januar 2014, um 18.30 Uhr im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz. Dort wurde sie anschließend bis zum 7. Februar 2014 präsentiert. Ergänzt wurde die Ausstellung durch zwei weitere Veranstaltungen:

Freitag, 31. Januar 2014, 19.00 Uhr: Vortrag von Joachim Hennig: "Die Verfolgung deutscher und ausländischer Kinder und Jugendlicher in Koblenz und Umgebung" und
Donnerstag, 6. Februar 2014, 19.00 Uhr: Zeitzeugengespräch mit Werner Appel: "Jüdisches Leben und Überleben in Koblenz 1933 - 1945".
jeweils im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz.


Zur Ausstellungseröffnung einen Artikel der Rhein Zeitung HIER lesen

Einen SWR-Beitrag hier anhören:

Vor gut 70 Jahren wurden tausende deutscher Kinder in Zügen nach England transportiert. Ihre Eltern waren Juden und versuchten sie vor dem Nazi-Regime in Sicherheit zu bringen. Für manche war das ein Abschied für immer. Denn viele der jüdischen Eltern wurden später in Konzentrationslagern umgebracht. Im Vorfeld des Ausschwitz-Gedenktages am 27. Januar wurde gestern in Koblenz eine Ausstellung eröffnet mit Einzelschicksalen solcher Kinder . WR-Reporterin Bärbel Brüggmann hat dabei auch Angehörige der Opfer getroffen.


 

Weitere Veranstaltungen zum 27. Januar 2014 in Koblenz.
Am 27. Januar 2014 gedachte - wie seit vielen Jahren - auch die Stadt Koblenz der Opfer des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung begann mit einer Statio am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Reichensperger Platz. Daran schloss sich die Gedenkstunde mit christlich-jüdischem Gebet in der Christuskirche an. Es sprachen Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und der Vorsitzende des Fördervereins Mahnmal Koblenz Dr. Jürgen Schumacher. Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Cusanus - Gymnasium Koblenz lasen zusammen mit ihrem Lehrer Hermann Huffer aus Briefen der Familie Hermann. Umrahmt wurde diese würdige Gedenkstunde mit dem Orgelspiel von Pfarrer i.R. Rainer Bärwaldt.
Lesen Sie HIER dazu den Artikel in in Blick Aktuell - Ausgabe Koblenz - Nr. 05/2014 vom 1. Febraur 2014.

Am Vormittag des 31. Januar 2014 zeigte der stellvertretende Vorsitzende unseres Fördervereins Joachim Hennig in einer internen Veranstaltung für drei 10. Klassen des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz den von ihm erarbeiteten und von dem "Filmer" Herbert Bartas technisch umgesetzten Film " Werner Appel - Jüdisches Leben und Überleben in Koblenz 1933 - 1945".

 

 

 

 

 

 

 

Im Beiprogramm zu der Ausstellung "'Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen." - Kinder und Jugendliche als Opfer des Nationalsozialismus" referierte am 31. Januar abends der stellvertretende Vorsitzende unseres Vereins Joachim Hennig über das Thema "Die Verfolgung deutscher und ausländischer Kinder und Jugendlicher in Koblenz und Umgebung".

Hierüber berichtete die Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz - am 3. Februar 2014.( HIER lesen.)

Am Vormittag des 4. Februar 2014 gab der stellvertretende Vorsitzende unseres Vereins Joachim Hennig für zwei Klassen des Wirtschaftsgymnasiums eine Einführung in die Ausstellung „’Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen.“ und führte sie anschließend durch die Ausstellung.

Im Beiprogramm der Ausstellung berichtete am 6. Februar 2014 dann Herr Werner Appel, der letzte jüdische Koblenzer Bürger, der über die Zeit des Nationalsozialismus in Koblenz aus eigenem Erleben erzählen kann, über „Jüdisches Leben und Überleben in Koblenz 1933 – 1945“.


Einen Bericht der Rhein-Zeitung vom 8. Februar 2014 HIER lesen

 





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