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Vorwort

Es hat mehrere Anläufe gegeben, die Lebensgeschichte Hugo Salzmanns zu veröffentlichen. Den ersten Versuch hat er selbst unternommen, als er im französischen Exil der Freundin Lore Wolf in einem kalten Hotelzimmer seine Biografie in die Schreibmaschine diktierte. Der fast fertige Text ging dann spätestens bei seiner Verhaftung in Paris in der Nacht zum 1. September 1939 verloren. Dann hatte Mitte der 1960er Jahre sein Sohn Hugo für eine eigene Publikation über Jugend und einige Schicksale in der NS-Zeit vom Vater einen biografischen Text erbeten – vergeblich, der Vater reagierte nicht einmal.

Im Ruhestand, in den 1970er Jahren, versuchte es Hugo Salzmann selbst ein zweites Mal. Der Lagergemeinschaft von Le Vernet („Amicale des anciens internès politiques et résistants du Camp du Vernert"), der er seit ihrem Bestehen angehörte, übersandte er kleine Anekdoten zur Veröffentlichung. Später verfasste er für einen jungen französischen Historiker, der über das Lager Le Vernet schreiben wollte, sehr umfänglich seine Lebensgeschichte von dem Transport aus dem Konzentrationslager Le Vernet in das Gefängnis Castres am 4. Oktober 1941 bis zu seiner Befreiung aus dem Zuchthaus Butzbach am 1. Mai 1945 nieder. Auch dies blieb unvollendet, es existieren nur ein maschinenschriftliches Mauskript sowie ein von Hugo Salzmann gesprochener Lebenslauf. Nach seinem Tod bemühte sich seine (dritte) Frau Maria um sein ehrendes Andenken sowie um die Publizierung seiner Biografie. Aber auch das gelang nicht.

Angeregt durch Hugo Salzmanns Kameraden Hermann W. Morweiser und sein privates, umfangreiches Antifa-Archiv stieß der Autor Joachim Hennig Ende der 1990er Jahre auf Hugo Salzmann und seine Frau Julianna. Daraus entstanden Kurzbiografien der beiden. Intensive Recherchen nach Angehörigen für eine größere Biografie von Julianna Salzmann blieben zunächst erfolglos. Ende 2003/Anfang 2004 bekam der Autor aber Kontakt zu Hugo Salzmann junior, dem in Graz/Österreich lebenden Sohn. Nach anfänglicher Zurückhaltung öffnete sich Salzmann junior dem Autor und übermittelte ihm Fotos, Briefe seiner Mutter und seines Vaters und weitere Dokumente. Als der Autor die Biografie Julianna Salzmanns erarbeiten wollte, erfuhr er, dass Salzmann junior den österreichischen Schriftsteller und Bestseller-Autor Erich Hackl für seine Familiengeschichte gewinnen konnte. Da nahm er von seinem Vorhaben Abstand und ließ Erich Hackl den Vortritt.

Im Spätsommer 2010 erschien dann Erich Hackls Buch: „Familie Salzmann – Erzählung aus unserer Mitte“ (Diogenes Verlag, ISBN 978 3 257 06758 3). Es war ein großer Erfolg und in den Bestsellerlisten. Lesereisen Erich Hackls folgten, mit Lesungen auch in Koblenz und Bad Kreuznach.


 

Foto: Erich Hackl (rechts) in Koblenz mit dem AutorJoachim Hennig, 2010 (Quelle: privat)

 

Dabei besuchte Hackl auch Hugo Salzmanns Tochter Julianna in Frankfurt/Main. Sie und ihr 16 Jahre älterer Bruder Hugo hatten Jahrzehnte lang keinen Kontakt mehr miteinander gehabt. Erich Hackl führte sie mit seiner „Familie Salzmann“ wieder an ihren Bruder und die Familiengeschichte heran.

 

 

 

Dadurch angeregt, nahm Julianna Salzmann nicht nur den Kontakt zu ihrem Bruder wieder auf, sondern auch zum Autor, der zehn Jahre zuvor nicht richtig gelungen war. Bald darauf starb Julianna Salzmanns Mutter in Bad Kreuznach. Damit stand sie unvermittelt vor der Auflösung des Haushalts und vor dem Umgang mit dem Nachlass ihres Vaters. Hugo Salzmann hatte einen recht umfangreichen schriftlichen Nachlass mit Briefen, Bruchstücken von Lebenserinnerungen, Zeitungsartikeln, u.a.m. hinterlassen. Hinzu kamen zahlreiche Fotos und vor allem seine Arbeiten aus dem Konzentrationslager Le Vernet und aus der Nachkriegszeit. Vor allem Schnitzereien, meist aus Holz, aber auch aus Knochen, sowie Brandmalereien und Ölbilder.

Es war ein Glücksfall, dass Julianna Salzmann den schriftlichen und künstlerischen Nachlass ihres Vaters dem Autor zur Verfügung stellte und bei dessen Erschließung aktiv mitarbeitete. Ein schon früherer Glücksfall war es, dass der Autor vor Jahren freundschaftlichen Kontakt zu Hugo Salzmann junior in Graz hatte herstellen können. Ihm verdankt die Ausstellung zahlreiche Fotos, Briefe seiner Eltern, persönliche Schilderungen und auch Informationen, die er Erich Hackl für seine Erzählung „Familie Salzmann“ mitgeteilt hat.

 


 

Foto: Julianna Salzmann und der Autor bei der Arbeit im Stadtarchiv Bad Kreuznach, 2012
(Quelle: Stadtverwaltung Bad Kreuznach)

 

 

Daraus entstand die Idee, eine Ausstellung über den Künstler Hugo Salzmann zu erarbeiten. Aus mancherlei Gründen erwies es sich aber als unmöglich, diese in konventioneller Form zu erarbeiten. Deshalb entschieden wir uns dafür, sie mit Hilfe unseres Kameramanns und Webmasters Herbert Bartas virtuell zu produzieren und dann – über die Homepage des Fördervereins Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz – ins Internet zu stellen.

Ermutigt und unterstützt durch mehrere Förderer – die Landeszentrale für politische Bildung, die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit im heutigen Rheinland-Pfalz, die Sparkasse Rhein-Nahe, den DGB – Rheinland-Pfalz - und die Stiftung „Haus der Stadtgeschichte Bad Kreuznach“ machten wir uns Ende 2011 an die Arbeit. Dabei erfuhren wir zahlreiche Hilfen durch Archive und Dokumentationsstellen. Unser Dank gilt Frau Franziska Blum-Gabelmann und Frau Anne Wohlleben vom Stadtarchiv Bad Kreuznach, dem Landeshauptarchiv Koblenz, dem Landesarchiv Speyer, dem Bundesarchiv Berlin, dem Landesarchiv Saarbrücken, dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt, dem Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen, der Lagergemeinschaft („Amicale“) Le Vernet, dem Studienkreis Deutscher Widerstand in Frankfurt/Main, dem Amt für Wiedergutmachung Rheinland-Pfalz in Saarburg, der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht in Berlin, dem Archiv für soziale Demokratie in Bonn-Bad Godesberg und Hermann W. Morweiser, Ludwigshafen, mit seinem privaten Antifa-Archiv.

Unser Dank gilt auch den Zeitzeugen, die sich als Interviewpartner zur Verfügung gestellt haben: Herr Richard Walter, Bad Kreuznach, ein ehemaliger Redakteur des Öffentlichen Anzeigers und Herr Carsten Pörksen, Gewerkschafter und Abgeordneter der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag.

Die Realisation dieser Ausstellung wäre ohne unseren Kameramann und Webmaster Herbert Bartas, Polch, nicht möglich gewesen. Ihm gilt unser besonderer Dank. Große Hilfe waren uns auch die Musiker Holger Emmerich (Gitarre), Dieter Müller-Herzing (Klavier), Achim Farr (Saxophon), Ursula Hennig-Neuhaus, die Ehefrau des Autors, Ronald Lauer, Armin Pira sowie auch andere, die uns den einen oder anderen Hinweis gaben.

All dies(e) machte(n) es nach mehreren vergeblichen Anläufen doch noch möglich, über Hugo Salzmann und sein künstlerisches Schaffen eine Biografie zu erarbeiten. Sie ist eine Ergänzung zu Erich Hackls „Familie Salzmann“.

Die vorliegende virtuelle Ausstellung ist weit mehr als die ursprünglich geplante Präsentation der Arbeiten Hugo Salzmanns mit einigen biografischen Notizen. Sie versteht sich als eine politische Biografie des Gewerkschafters, Kommunisten und Künstlers Hugo Salzmann aus Bad Kreuznach. In einer Zeit, in der man allgemein das Verschwinden der Zeitzeugen beklagt, ist es wichtig, wenigstens Biografisches über Menschen zu sammeln, die unsere jüngere Geschichte, vor allem auch die Geschichte der NS-Zeit, erlebt und erlitten haben. Sie umfasst bis auf die letzten beiden Jahrzehnte das vor einigen Jahren zu Ende gegangene 20. Jahrhundert.

Die Lebensgeschichte Hugo Salzmanns ist nicht irgendeine weitere Biografie neben vielen anderen. Sie ist schon etwas Besonderes. Sie enthält interessante Bezugspunkte zu einer Vielzahl teils auch bekannter deutscher Kommunisten im französischen Exil und in der Remigration in die DDR.

Dabei beginnt Hugo Salzmanns Lebensweg sehr bodenständig in einer Glasbläserfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts in Bad Kreuznach an der Nahe. Bad Kreuznach war damals und ist es auch heute eine Kurstadt und die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Seit dem Wiener Kongress (1815) gehörte sie zur früheren preußischen Rheinprovinz und dort zur (Bezirks-)Regierung von Koblenz. Seit der Gründung des Landes Rheinland-Pfalz (1947) ist Bad Kreuznach Teil dieses Bundeslandes. Nicht weit entfernt gelegen von Bingen/Rhein und von der Landeshauptstadt Mainz, gehört(e) Bad Kreuznach doch organisatorisch zum Bezirk Koblenz. Bis 2000 war sie Teil der dann aufgelösten Bezirksregierung Koblenz und heute gehören das Amts- und Landgericht Bad Kreuznach zum Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz. Bad Kreuznach ist heute ein Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums und damit administratives, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum einer Region mit mehr als 150.000 Einwohnern. Dies alles war vor gut 100 Jahren bei der Geburt Hugo Salzmanns im Jahr 1903 noch sehr viel kleiner und bescheidener, aber im Grundsatz so angelegt wie es sich heutzutage entwickelt hat.

 

 

Karte von Deutschland und von Rheinland-Pfalz mit Bad Kreuznach (für eine grössere Karte HIER klicken)

 

In dieser virtuellen Ausstellung wird Hugo Salzmanns Kindheit und Jugend im Schatten des Ersten Weltkrieges geschildert, seine frühe Hinwendung zur Metallarbeiter-Gewerkschaft und zur kommunistischen Jugend. Mitte der 1920er Jahre wird er Betriebsratsvorsitzender und örtlicher Funktionär der KPD, einige Jahre später Stadtratsmitglied und Vorsitzender des Bad Kreuznacher Gewerkschafts-Ortskartells. In den letzten Jahren der untergehenden Weimarer Republik kämpft er für die sozial Benachteiligten, die Erwerbs- und Hoffnungslosen, ansonsten aber gegen alles: gegen den aufkommenden Nationalsozialismus, gegen die Sozialdemokraten („Sozialfaschisten“), gegen den reaktionären „Stahlhelm“ und gegen örtliche Unternehmer.

Den Nazis ist Hugo Salzmann so verhasst, dass sie ein Attentat auf ihn verüben und unmittelbar nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 auf Plakaten mit der Parole „Tot oder lebendig“ nach ihm fahnden. Es gelingt ihm, über das Saargebiet nach Paris zu fliehen und seine Frau Julianna mit ihrem ein halbes Jahr alten Sohn Hugo nachzuholen. Mittel- und zunächst erwerbslos schlagen sie sich durch. Bald gelingt es ihm, bei der (kommunistischen) Emigrantenleitung (Emi) für den Literaturvertrieb zuständig zu sein und ein bescheidenes Entgelt zu erhalten.

In der Nacht zum 1. September 1939 wird Hugo Salzmann – wie zahlreiche deutsche Kommunisten auch – als „gefährlicher Ausländer“ festgenommen, inhaftiert und Mitte Oktober 1939 in das Konzentrationslager Le Vernet in Südfrankreich verschleppt. Dort bringt er sich mit Suppenknochen und einem Taschenmesser das Schnitzen bei. Seine Werke werden als „Muster ohne Wert“ in die ganze Welt verschickt. Sie informieren über das Verfolgungsschicksal deutscher Kommunisten in Frankreich und bringen im Gegenzug Lebensmittelpäckchen und –pakete ins Lager.

Nach zweijähriger Haft wird Hugo Salzmann von der Vichy-Regierung der deutschen Gestapo ausgeliefert. Man bringt ihn in das Gefängnis von Koblenz. Dort erfährt er vom Schicksal seiner Frau Julianna: Sie war untergetaucht, hatte den Sohn Hugo zu ihrer Schwester in der Steiermark bringen lassen, wurde verhaftet, nach Koblenz verschleppt und von dort aus ins Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück gebracht.

Hugo Salzmann selbst wird wegen seiner exilpolitischen Tätigkeit vor dem Volksgerichtshof in Berlin angeklagt und zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Strafe verbüßt er im Zuchthaus Butzbach, bis er von den Amerikanern im März 1945 befreit wird.

Dann kehrt er nach Bad Kreuznach zurück. Dort erfährt er, dass seine Frau Julianna im Frauen-KZ Ravensbrück „umgekommen“ und der Sohn Hugo in Sicherheit in der Steiermark ist. Unbeirrt von diesen Schicksalsschlägen macht Salzmann dort weiter, wo er vor der Machtübernahme der Nazis hatte aufhören müssen: Er baut die KPD und die Gewerkschaft in Bad Kreuznach auf, ist Mitglied des Bürgerrates, des Stadtrates, des Kreistages, Kandidat für den Landtag. Schon früh ist er Gewerkschaftssekretär für Arbeits- und Sozialrecht, engagiert sich für die Opfer des Nationalsozialismus und bemüht sich, die Täter vor Ort zur Verantwortung zu ziehen.

Salzmann heiratet erneut und gründet mit seiner Frau Maria und der gemeinsamen Tochter Julianna eine neue „Familie Salzmann“; der Sohn Hugo kommt hinzu, Er wird aber in dieser Familie Salzmann nicht heimisch, siedelt in die DDR über und später nach Österreich.

Mit dem KPD-Verbot verliert Hugo Salzmann auch seine politische Heimat. In dieser Leere entdeckt er das Schnitzen, das er fast 20 Jahre zuvor im Konzentrationslager Le Vernet begonnen hatte, für sich wieder neu. Er wird zu einem regional bekannten und geschätzten „Hobbykünstler“, dessen Arbeiten oft ausgestellt werden.

Mit dem Erreichen der Altersgrenze tritt er 1968 als Gewerkschaftssekretär in den Ruhestand und erfährt noch zahlreiche Ehrungen. Hugo Salzmann stirbt am 14. Oktober 1979 in seiner Heimatstadt Bad Kreuznach.

Nach Salzmanns Tod werden am Volkstrauertag immer wieder an dem von ihm veranlassten Mahnmal für die Opfer des Faschismus Gedenkveranstaltungen abgehalten. Seit dem Jahr 2004 trägt eine Straße in Bad Kreuznach den Namen „Hugo Salzmann-Straße“.

 

Dieses bewegende Leben Hugo Salzmanns wird in der Ausstellung sehr umfänglich und mit vielen Dokumenten aus der Zeit ausgebreitet. Dabei sind auch zahlreiche Dokumente von Hugo Salzmann und seiner Frau Julianna, die einen ganz persönlichen und nahen Eindruck der beiden geben. Zugleich entwerfen sie ein differenziertes Bild vom Widerstand in Deutschland und im Exil und von der Verfolgung. Erzählt wird keine „Heldengeschichte“, sondern die „kleiner“ Leute, eine Geschichte „von unten“, mit allem Leid und aller Verzweiflung, aber auch allem Mut und aller Hoffnung.

Die Biografie ist eine authentische Quelle aus der NS-Zeit und deren Vorgeschichte und Nachgeschichte bis hin zur frühen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Ergänzt werden die biografischen Texte durch zahlreiche Fotos, vor allem Privatfotos aus dem Besitz der Salzmanns sowie durch mehrere Karten. Während die Karten der plastischen Orientierung für die Schilderungen dienen, sollen die Fotos als Quellen eine eigene Aussagekraft entfalten und dem Benutzer eine zusätzliche visuell-emotionale Auseinandersetzung ermöglichen. – „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“, schrieb Kurt Tucholsky.

Vor allem dokumentiert die Ausstellung den „Hobbykünstler“ Hugo Salzmann und sein umfangreiches Schaffen – im KZ Le Vernet und in der Nachkriegszeit. Gerade mit dieser künstlerischen Seite will die virtuelle Ausstellung neue und andere als die ohnehin an der Gedenkarbeit interessierten Benutzer gewinnen. Es ist der Versuch, einen weiteren, künstlerischen Zugang zur politischen Kultur der Gegenwart und zum historischen Bewusstsein der gegenwärtigen und der kommenden Generation zu schaffen.

Darüber hinaus will diese Ausstellung einen Beitrag zur jüngeren Geschichte von Bad Kreuznach und des Naheraums leisten. Sie will ergänzen, wo bislang eine eingehende Darstellung der lokalen Geschichte fehlt. Dies gilt insbesondere für die Geschichte der Gewerkschaften und der KPD vor, während und nach Hitler. Das ist eine Lücke, auf die schon vor 20 Jahren hingewiesen wurde: „Das Schicksal der Kommunisten nicht nur in Bad Kreuznach nach 1933 ist ein Forschungsdesiderat, auf das um der historischen Gerechtigkeit willen nachdrücklich hingewiesen werden muss.“ (Prof. Dr. Franz-Josef Heyen) Diesem Wunsch des kürzlich verstorbenen früheren Direktors des Landeshauptarchivs Koblenz will diese virtuelle Ausstellung nachkommen.

Damit soll mit dem Lebensschicksal Hugo Salzmanns zugleich auch ein Beitrag zur Exilgeschichte des deutschen Widerstandes im Westen geleistet werden, der – jedenfalls für die Emigranten aus Westdeutschland - noch wenig erforscht ist. Das ist umso bedauerlicher, als mehrere wichtige deutsche Widerständler aus dem heutigen Rheinland-Pfalz dort ins Exil gegangen sind bzw. von dort in das heutige Rheinland-Pfalz remigriert sind. So könnte diese Biografie Anlass sein, den länderübergreifenden Kontakt etwa nicht nur zur Gedenkstätte des ehemaligen Lagers Gurs in Südfrankreich (in das 1940 mehrere Tausend pfälzische und badische Juden verschleppt wurden) zu vertiefen, sondern auch zur Gedenkstätte und zur Amicale in Le Vernet herzustellen.

Wir sind uns bewusst, dass wir damit hohe Ansprüche an diese virtuelle Ausstellung stellen und dass es schwer ist, diesen zu genügen. Wir wollten uns aber – um des Gedenkens an Hugo Salzmann und der Erinnerungs- und politischen Bildungsarbeit willen - nicht mit weniger zufrieden geben. Möge die Ausstellung durch das Internet eine große Verbreitung finden, viele geneigte Nutzer und Leser, die mithelfen, Fehler und Unzulänglichkeiten dieser Präsentation zu beseitigen und dem von uns gewählten Anspruch näher zu kommen.

Am Sonntag, dem 18. November 2012, wurde die virtuelle Ausstellung öffentlich im Kunstraum „Install“ des Museums für PuppentheaterKultur in Bad Kreuznach präsentiert und dann freigeschaltet. Frau Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer konnte dabei einen großen und interessierten Zuhörerkreis begrüßen. Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit im heutigen Rheinland-Pfalz, Herr Dieter Burgard, sprach ein Grußwort. Dann führte der Autor der Ausstellung, Herr Joachim Hennig, in die Ausstellung ein. Anschließend fand die kleine Ausstellung mit Skulpturen von Hugo Salzmann, die seine Tochter Julianna Salzmann aufgebaut hatte, reges Interesse der Gäste.

 

 

Über die sehr gelungene Präsentation der virtuellen Ausstellung in Bad Kreuznach freuen sich besonders (von links nach rechts): Bürgerbeauftragter Dieter Burgard, Tochter von Hugo Salzmann Julianna Salzmann, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Autor Joachim Hennig. Im Vordergrund: einige Skulpturen Hugo Salzmanns.

 

 

 

Last not least ein herzlicher Dank an die Förderer dieser virtuellen Ausstellung:

 
   

 

Joachim Hennig in Zusammenarbeit mit Julianna Salzmann

Koblenz/Frankfurt am Main/Bad Kreuznach, den 18. November 2012

 

 

HIER GEHTS ZUR VIRTUELLEN AUSSTELLUNG

Hier erhalten Sie eine Kurzanleitung zur Bedienung der Virtuellen Ausstellung

 

 

 

 



Quellen- und Literaturverzeichnis

 

A. Quellen:

 

Nachlass Hugo Salzmann senior, im Besitz von Frau Julianna Salzmann, Frankfurt/Main

Archiv Hugo Salzmann junior, Graz/Österreich (Briefe von Julianna und Hugo Salzmann u.a. an die Schwester und Schwägerin Ernestine Fuchs, geb. Sternad, und an Hugo Salzmann junior sowie Fotos, vor allem aus der Zeit des Exils in Paris)

(privates) Antifa-Archiv Hermann W. Morweiser, Ludwigshafen


Bundesarchiv Berlin

Bestand R 3017 Nr. 6108 (Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof und Urteil des Volksgerichtshofs gegen Hugo Salzmann)

Bestand DY 30/IV 2/4/10 (Vorgänge der ZPKK wegen Noel Field gegen Maria Weiterer u.a.)

Bestand RY 1/I 2/3/346 = FBS 278/12664

Bestand SgY 9 V 231/12/60 (Zeichnungen eines Internierten in Le Vernet)

Bestand SgY 9 V 231/12/64 (Unterlagen über Internierte in Le Vernet)

Bestand SgY 19/57 (Briefe von Hugo Salzmann)

NY 4072/035 (Nachlass Franz und Käthe Dahlem)

NY 4072/161 (Nachlass Franz und Käthe Dahlem)

NY 4072/243 (Nachlass Franz und Käthe Dahlem)

Bestand: Verfilmung FBS 110/1886 (Akten des Volksgerichtshofs zu den Strafverfahren gegen August und Friedrich Hey)

Bestand: Verfilmung FBS 110/3030 (Akten des Volksgerichtshofs zu dem Strafverfahren gegen Johann Hey)

 

Bundesarchiv Koblenz

Bestand Z 42/IV/4531 (Spruchgerichtsverfahren beim Spruchgericht Bielefeld gegen den Koblenzer Gestapochef Otto Sens)

 

Landeshauptarchiv Koblenz

Bestand 403 Nr. 14992 („Tätigkeitsberichte“)

Bestand 441 Nr. 19806 („Berichte an den Bezirksdelegierten“)

Bestand 441 Nr. 21774 (KPD u.a.)

Bestand 441 Nr. 21775 („Maßnahmen gegen in- und ausländische Agitatoren“, 1929 - 1930)

Bestand 441 Nr. 22663 („Wirtschaftliche Demobilmachung – Spezial“)

Bestand 441 Nr. 28237 („Der Stahlhelm“, 1930 - 1932)

Bestand 441 Nr. 28252 („Tätigkeit der NSDAP im Regierungsbezirk Koblenz“, 1932 – 1933)

Bestand 441 Nr. 28258 („Tätigkeit der KPD“, 1930 – 1931)

Bestand 467 Nr. 46 („Reichstags- und Landtagswahl 20. Mai 1930“)

Bestand 467 Nr. 492 („Kommunisten“)

Bestand 467 Nr. 493 („Kommunisten“)

Bestand 467 Nr. 496 („Kommunisten, Rechtsorganisationen _ NSDAP _)“

Bestand 467 Nr. 511 („Politische Parteien“)

Bestand 467 Nr. 2857 („Sozialdemokraten“)

Bestand 540,1 Nr. 2501 („Opfer des Faschismus, Tilla Heckmann, geb. Salzmann“)

Bestand 584,6 Nr. 58 (Strafakten der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach gegen Ernst Schmitt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit), Band 1

Bestand 584,6 Nr. 59 (dito, Band 2)

Bestand 584,6 Nr. 88 (Strafalten der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach in der Ermittlungssache gegen Christian Kappel und Ernst Schmitt u.a. wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit)

Bestand 727 Nr. 2 (Kartei der Gestapo Koblenz mit Karteikarten von: Hugo Salzmann, Julianna Salzmann, Karl Salzmann, Philipp Assmann, Hermann Baruch, Julius Baruch)

Bestand 856 Nr. 120970 (Entnazifizierungsverfahren des ehemaligen Kreisleiters Ernst Schmitt)

Bestand 905,1 Nr. 1137 (Akte des Bezirksverwaltungsgerichts Koblenz in der Streitsache 2 K 12/57 – 2 A 43/59 -)

 

Amt für Wiedergutmachung des Landes Rheinland-Pfalz in Saarburg

Aktenzeichen VA 11 914 (Hugo Salzmann senior)

Aktenzeichen RA 5517 (Hugo Salzmann senior)

Reg.-Akte 1841 (Hugo Salzmann junior)

 

Stadtarchiv Bad Kreuznach

--- zwei „Leuchtraketen“

 

 

 

B. Literatur:

 

Barth, Bernd-Rainer/Werner Schweizer (Hrsg.): Der Fall Noel Field. Schlüsselfigur der Schauprozesse in Osteuropa. Gefängnisjahre 1949 – 1954, Berlin 2005

 

Bracher/Karl Dietrich/Manfred Funke/Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Die Weimarer Republik 1918 – 1933. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, 2. Aufl., Bonn 1988

 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Die Bundesrepublik Deutschland 1949 - 1955. Informationen zur politischen Bildung Nr. 168, 4. Aufl., Neudruck 1986

 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Deutschland in den fünfziger Jahren. Informationen zur politischen Bildung Nr. 256 (Neudruck 2003)

 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Geschichte der DDR. Informationen zur politischen Bildung Nr. 312, 3/2011

 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Nationalsozialismus I. Von den Anfängen bis zur Festigung der Macht. Informationen zur politischen Bildung Nr. 251, Neuauflage 2000

 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Weimarer Republik. Informationen zur politischen Bildung Nr. 261, Neuauflage 2003

 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Zeiten des Wandels. Deutschland 1961 – 1974. Informationen zur politischen Bildung Nr. 258, I/1998

 

Dahlem, Franz: Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges – 1938 bis August 1939. Erinnerungen Band 1, Berlin (Ost) 1977

 

Danzer, Doris: Zwischen Vertrauen und Verrat. Deutschsprachige kommunistische Intellektuelle und ihre sozialen Beziehungen (1918 – 1960), Göttingen 2012

 

Erler, Peter/Hubertus Knabe: Der verbotene Stadtteil. Stasi-Sperrbezirk Berlin-Hohenschönhausen, Berlin 2005

 

Forster, Hans/Valentin Palm/Friedrich Schmitt/Bernhard Stümpel/Werner Vogt: Heimatchronik des Kreises Kreuznach, Köln 1966

 

Frei, Bruno: Die Männer von Vernet: ein Tatsachenbericht, Neudruck der Ausgabe Berlin 1950, Hildesheim 1980

 

Geib, Karl: Geschichte der Stadt Bad Kreuznach. Eine Festschrift zur Erinnerung an die Stadtrechtsverleihung vor 650 Jahren, Bad Kreuznach 1940

 

Giersberg, Bettina: Die Arbeit des Schriftstellers Rudolf Leonhard im französischen Exil 1933 bis 1945, Berlin (Diss.) 2005

 

Grandjonc, Jacques/Theresia Grundtner (Hrsg.): Zone der Ungewissheit. Exil und Internierung in Südfrankreich 1933 – 1944, Reinbek bei Hamburg 1993

 

Grevelhörster, Ludger: Kleine Geschichte der Weimarer Republik 1918 – 1933. Ein problemgeschichtlicher Überblick, Münster 2000

 

Hackl, Erich: Familie Salzmann. Erzählung aus unserer Mitte, Zürich 2010

 

Halbrainer, Heimo: „In der Gewissheit, dass Ihr den Kampf weiterführen werdet“ – Briefe steirischer WiderstandskämpferInnen aus Todeszelle und KZ, Graz 2000, S. 194 - 198

 

Heimann, Siegfried: Die Deutsche Kommunistische Partei, in: Richard Stöss (Hrsg.): Parteien-Handbuch der Bundesrepublik Deutschland 1945 – 1980, Band 1, Opladen 1983, S. 901 ff.

 

Hennig, Joachim: „Seid einig, einig, einig“ – Zur Erinnerung an Alfred Knieper (1909 – 1973), in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 2007, S. 533 - 628

 

Hinze, Sibylle: Antifaschisten im Camp Le Vernet. Abriss der Geschichte des Konzentrationslagers Le Vernet 1939 bis 1944, Berlin 1988

 

Kießling, Wolfgang: Partner im „Narrenparadies“. Der Freundeskreis um Noel Field und Paul Merker, Berlin 1994

 

Kißener, Michael: Kleine Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Wege zur Integration eines „Nachkriegsbundeslandes“, Karlsruhe 2006

 

Knabe, Hubertus (Hrsg.): Gefangen in Hohenschönhausen. Stasi-Häftlinge berichten, Berlin 2007

 

Koestler, Arthur: Als Zeuge der Zeit. Das Abenteuer meines Lebens, 4. Aufl., Bern und München 1984

 

Krockow, Christian Graf von: Die Deutschen in ihrem Jahrhundert 1890 – 1990, Reinbek bei Hamburg 1992

 

Landau, Edwin M./Samuel Schmitt (Hrsg.): Lager in Frankreich. Überlebende und ihre Freunde. Zeugnisse der Emigration, Internierung und Deportation, Mannheim 1991

 

Leissing, Barbara: Änne Salzmann – Solidarität als Lebensprinzip, in: Informationen (des Studienkreises Deutscher Widerstand, Frankfurt/Main) Nr. 63, Mai 2006, S. 30 – 33

 

Lehmann, Lutz: Legal & opportun. Politische Justiz in der Bundesrepublik, Berlin 1966

 

Leonhard, Rudolf: In derselben Nacht. Das Traumbuch des Exils. Herausgegeben von Steffen Mensching, Berlin 2001

 

Mallmann, Klaus-Michael/Gerhard Paul: Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler, Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935 – 1945, Bonn 1989

 

May, Degenhard: Die Flaschenfabrik Kreuznacher Glashütte. Ein Beitrag zur regionalen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Koblenz 2001

 

Mühlen, Patrik von zur: „Schlagt Hitler an der Saar!“ Abstimmungskampf, Emigration und Widerstand im Saargebiet 1933 – 1935, Bonn 1979

 

Münchhausen, Thankmar von: Paris. Geschichte einer Stadt. Von 1800 bis heute, München 2007

 

Nolte, Ernst: Die Weimarer Republik. Demokratie zwischen Lenin und Hitler, München 2006

 

Peukert, Detlev J. K.: Jugend zwischen Krieg und Krise. Lebenswelten von Arbeiterjungen in der Weimarer Republik, Köln 1987

 

Pfalz, Hein-Frieder: Bad Kreuznach. Stadtgeschichte von 1789 bis 1871. Bad Kreuznach 1991

 

Rémond, René: Geschichte Frankreichs. Band 6: Frankreich im 20. Jahrhundert, Erster Teil 1918 – 1958, Stuttgart 1994

 

Ridder, Helmut: Aktuelle Rechtsfragen des KPD-Verbots, Neuwied und Berlin 1966

 

Ries, Roland/Werner Marzi (Hrsg.): Caritas im Bistum Trier. Eine Geschichte des Heilens und Helfens, Trier 2006, S. 443 ff.

 

Roser, Annette: Verfolgung – Widerstand – Neubeginn. Deutsche Exilierte im Südwesten Frankreichs 1939 bis 1945, Karlsruhe (Diss.) 2001

 

Saint Sauveur-Henn, Anne (Hrsg.): Fluchtziel Paris. Die deutschsprachige Emigration 1933 – 1940, Berlin 2002

 

Schiller, Dieter/Karlheinz Pech/Regine Hermann/Manfred Hahn: Exil in Frankreich, Frankfurt/Main 1981

 

Schramm, Hanna: Menschen in Gurs. Erinnerungen an ein französisches Internierungslager (1940 – 1941) mit einem dokumentarischen Beitrag zur französischen Emigrantenpolitik (1933 – 1944) von Barbara Vormeier, Worms 1977

 

Schwindt, Helmut: Arbeiterbewegung und Industrialisierung in Stadt und Landkreis Kreuznach (1848 – 1918), Bad Kreuznach 1999

 

Schwindt, Helmut: Die Kommunistische Bewegung in Stadt und Landkreis Kreuznach (1919/20 – 1933), Bad Kreuznach 2004

 

Stadt Bad Kreuznach (Hrsg.): Bad Kreuznach von der Stadterhebung bis zur Gegenwart, Bad Kreuznach 1990

 

Stadt Bad Kreuznach (Hrsg.): Triumphe, Jubel & Rekorde. Das Kreuznacher Sportbuch, Bad Kreuznach 2006

 

Staritz, Dietrich: Die Kommunistische Partei Deutschlands, in: Stöss, Richard (Hrsg.): Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945 – 1980. Opladen 1983, Band 2, S. 1663 – 1809

 

Steiner, Herbert: Die Gebrüder Scheu. Eine Biografie, Wien 1968

 

Tenfelde, Klaus/Klaus Schönhoven/Michael Schneider/Detlef J.K. Peukert: Geschichte der deutschen Gewerkschaften von den Anfängen bis 1945, Köln 1987

 

Vormeier, Barbara: Die Deportierung deutscher und österreichischer Juden aus Frankreich (1942 – 1944), Paris 1980

 

Wagner, Edgar: „Packt an! Habt Zuversicht!“ - Über die Entstehung des Landes Rheinland-Pfalz und seinen Beitrag zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland (Schriftenreihe des Landtags Rheinland-Pfalz Band. 35), Mainz 2007

 

Walter, Richard: Hugo Salzmann und sein Kampf gegen die Nazis, in: Rhein-Zeitung – Ausgabe Bad Kreuznach – vom 27. Januar 2001

 

Walter, Richard: Straßennamen gegen das Vergessen. Bad Kreuznachs Stadtrat würdigt historische Leistung von Johannes Kaup und Hugo Salzmann, in: Naheland-Kalender 2006, S. 169 – 170

 

Weber, Hermann: Kommunismus in Deutschland 1918 – 1945, Darmstadt 1983

 

Weber, Hermann/Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 – 1945, Berlin 2004.

 

Westermann, Karl: Hugo Salzmann wird 75: 1903 – 1978, in: Naheland-Kalender 1978, S. 126 – 128

 

Wolf, Lore: Ein Leben ist viel zu wenig, Berlin (Ost) 1973

 

Zehmer, Kerstin: Zwischen Ruhm und Verfolgung – Hermann und Julius Baruch, zwei jüdische Sportler aus bad Kreuznach, in: Sachor, Heft Nr. 17/1.99, S. 43 – 49

 

o.V.: Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, Band 1, München u.a., 1980, S. 633

 

o.V.: „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun!“ In memoriam Caritasdirektor Msgr. Paul Fechler, in: Paulinuskalender 1969, S. 132 - 134

 

o.V.: Wie war das eigentlich vor fünfzig Jahren? Dokumentation zum 30. Januar 1933 in Kreuznach und Umgebung, in: Rhein-Zeitung – Ausgabe Bad Kreuznach – vom 29./30. Januar 1983

 


 

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