Informationen 2013

Vortrag - Buchpräsentation - Ausstellung

Dienstag, den 16. April 2013
Dr. Georg Krämer (1872 – 1942) und andere jüdische Koblenzer Juristen

Aus Anlass der 80. Wiederkehr des sog, Judenboykotts und der ersten Rassengesetze der Nazis vom 7. April 1933 laden der Präsident des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz Dr. Lars Brocker, der Generalstaatsanwalt Koblenz Erich Jung und der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Koblenz Harald Kruse zu einer Gedenkveranstaltung ein. Sie wollen an die damaligen jüdischen Koblenzer erinnern, als Juristen gerade an die jüdischen Kollegen. Hierzu werden insgesamt 12 Lebensschicksale in der vom Förderverein Mahnmal Koblenz zur Verfügung gestellten Ausstellung gezeigt. Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Mahnmal Koblenz Joachim Hennig hält dazu einen einführenden Vortrag. Ergänzt wird die Veranstaltung durch einen Vortrag von Dr. Hubertus Hoffmann, der seine vor kurzem erschienene Biografie über den Sohn des Ersten Staatsanwalts Dr. Georg Hoffmann Dr. Fritz Kraemer vorstellt.

Ort und Zeit Neues Justizzentrum Koblenz, Deinhardpassage 1, 56068 Koblenz, 17.00 Uhr.


Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai 2013 von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.


Den Flyer mit der Einladung können Sie HIER herunterladen

 

Noch in Planung:

Rollendes Konzentrationslager – Der 12. SS-Eisenbahnbauzug
Angeregt durch ersten Recherchen Hugo Salzmanns Ende der 1940er Jahre arbeitet der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Joachim Hennig die so gut wie unbekannte Geschichte des Bauzuges auf. Aufgestellt an Heilig Abend 1944 im KZ Sachsenhausen mit 500 Häftlingen war er ausersehen zur Reparatur von zerstörten Eisenbahngleisen und Brücken. Er wurde in Kamp am Rhein, Bad Kreuznach und in der Nähe von Gießen eingesetzt und hinterließ vor allem bei den Häftlingen eine Blutspur in unserer Region. Die Fahrt des Zuges ging dann über Eisenach, Dresden und Pilsen bis ins Konzentrationslager Ebensee bei Salzburg. Dort wurden die Überlebenden befreit. – Bis Herbst 2013 wird eine größere schriftliche Ausarbeitung hierüber vorliegen. Sie soll Anstoß für Initiativen vor Ort sein, sich mit dieser Geschichte und den vergessenen Opfern des Bauzuges zu beschäftigen
.


Seite 9 von 24