Informationen 2015

Einladung zur Mitgliederversammlung.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins findet am Dienstag den 16.Juni 2015 statt.

Die Einladung mit allen Informationen könne Sie HIER herunterladen ( PDF-Doku)

 


 

Der Widerständler Friedrich Erxleben in der Invalidensiedlung Berlin-Frohnau.
Seit vielen Jahren erinnert unser Förderverein Mahnmal Koblenz an den Koblenzer Armeeoberpfarrer des Ersten Weltkrieges und späteren Widerständler im Berliner "Solf-Kreis" Friedrich Erxleben. Erxleben entging in Berlin nur knapp der Ermordung durch die Justiz bzw. die Gestapo und war nach der Befreiung Pfarrer in der Moselgemeinde Müden. Jetzt wurde er  auch von dem Frohnauer Heimatforscher Klaus Pegler "entdeckt". In der neuesten Ausgabe des vom Grundbesitzer-Verein der Gartenstadt Berlin-Frohnau herausgegebenen Mitteilungsblattes berichtet er über Erxleben mit dem Thema "Widerstand in der Invalidensiedlung". Erxleben war in der Weimarer und in der frühen NS- Zeit Bewohner und Pfarrer des Invalidenhauses in Berlin-Mitte und ab 1939 wohnte und wirkte er in der Invalidensiedlung in Frohnau. Er freundete sich mit dem letzten Kommandanten der Siedlung Oberst Wilhelm Staele an und führte ihn in den "Solf-Kreis" ein. Staehle, Erxleben und weitere Mitglieder des Solf-Kreises wurden 1944 von der Gestapo verhaftet. Zuletzt kamen sie in das "Hausgefängnis" der Berliner Gestapo in der Lehrter Straße. Dort wurde Staehle am 23. April 1945 ermordet. Erxleben entging dem Massaker, dem zahlreiche Gestapohäftlinge zum Opfer fielen, nur knapp.
 
Aus Anlass dieser Ereignisse vor nunmehr 70 Jahren schildert der Artikel von Klaus Pegler das Leben und Wirken von Friedrich Erxleben und seine Jahre in der Frohnauer Invalidensiedlung. Unser Förderverein freut sich über diesen Beitrag aus Frohnau. Er zeigt nicht nur die weit über Koblenz hinausgehende Bedeutung Friedrich Erxlebens, sondern trägt die Erinnerung an ihn auch nach Berlin. Die Informationen zu ihm und seine Jahre in Frohnau sind zudem Mosaiksteine zu seiner Biografie. Eine solche wird unser Förderverein in diesem Jahr - im 60. Todesjahr Friedrich Erxlebens - in einem längeren Dokumentarfilm fertigstellen und der Öffentlichkeit präsentieren.

Einen "Gartenstadt"-Artikel vom April 2015  HIER lesen


 

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