Informationen 2015

Clemens Theis: SIE LEBTEN IN UNSERER MITTE

Auf Anregung von Herrn Gerhard Neumann und im Einverständnis der Erben stellen wir hier eine kleine Publikation des verstorbenen Heimatforschers Clemens Theis ein. Die 1996 erschienene Broschüre gibt einen Überblick über die Geschichte der Juden in den beiden Koblenzer rechtsrheinischen Stadtteilen Arenberg und Immendorf und auch eine Genealogie der Familien Michel dort. Die Schrift ist längst vergriffen und wird auch nicht mehr aufgelegt. Die Veröffentlichung hier soll aber ihre Verbreitung fördern und die Erinnerung an diese ehemaligen Koblenzer Bürger wachhalten. Wir danken Herrn Neumann und den Erben von Clemens Theis für die Zurverfügungstellung der Broschüre.

Die Broschüre liegt im PDF-Format vor und kann HIER heruntergeladen werden

 


 

 

Der 27. Januar in Koblenz
 
Die Veranstaltungen zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar waren in Koblenz trotz des schlechten Wetters sehr gut besucht. Von einem "Schlussstrich" unter dieses  dunkelste Kapitel unserer Geschichte konnte bei den Mitwirkenden und den Teilnehmern keine Rede sein. Im Gegenteil betonten die Redner, dass diese Menschheitsverbrechen nicht vergessen werden dürfen und uns für die Zukunft "vor neuen Ansteckungsgefahren immunisieren" sollen.
Nach der Eröffnung der Ausstellung "'Es war eine Fahrt durch die Hölle.' Vor 70 Jahren: Befreiung des KZ Auschwitz" am Vorabend begannen die Veranstaltungen am Gedenktag selbst mit einer Statio am Mahnmal auf dem Reichsperger Platz.
Daran schloss sich die Gedenkstunde mit christlich-jüdischem Gebet an.
 

 

Die gut besuchte Gedenkstunde in in der Citykirche

Pastor Gerhard Paul mit seinen Töchtern Eva-Sophie, Ellen-Beatris und Sarah Elisabeth bei der Lesung aus Biografien

 

Beim Christlich-Jüdischen Gebet:

 

Kantor Joseph Pasternak von der Jüdischen Kultusgemeinde

Superintendent Rolf Stahl von der Evangelischen Kirche

Pfarrer Ralf Staymann von der Altkatholischen Kirche

 

Die Printmedien berichteten ausführlich über die Veranstaltungen.
Lesen Sie HIER einen Presseartikel von der Rhein-Zeitung vom 28. Januar 2015
Lesen Sie HIER einen Presseartikel von Blick aktuell, Ausg. Koblenz Nr7/15

 
Auch der SWR - Studio Koblenz - widmete dem Gedenktag zwei Rundfunkbeiträge. In einem kommt der Koblenzer Werner Appel, der als jüdischer Junge den Holocaust in Koblenz überlebte, zu Wort. Hören Sie dazu den nachfolgenden Mitschnitt der Sendung.


 

Mit und Über Werner Appel hat unser Förderverein übrigens einen einstündigen Fim mit dem Titel: "Werner Appel - Jüdisches Leben und Überleben in Koblenz 1933 - 1945" erarbeitet, der als DVD im Medienladen in Koblenz ausgeliehen oder bei unserem Förderverein käuflich erworben werden.
 
Der zweite Bericht des SWR ist eine Befragung unter Schülern über ihr Wissen über und ihr Interesse an dem Holocaust.


 


 

 

 

 

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