Informationen 2015

„Es war eine Fahrt durch die Hölle.“ – Vor 70 Jahren: Befreiung des KZ Auschwitz

 Ausstellungseröffnung:

 Montag, 26. Januar 2015, 18.30 Uhr

 Ausstellungsdauer:

 Montag, 26. Januar, bis Mittwoch, 11. Februar 2015

 Öffnungszeiten

 Täglich von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr (außerhalb der Gottesdienste)

 Ort:

 CityKirche am Jesuitenplatz in der Altstadt von Koblenz

 

Im Vordergrund der diesjährigen Veranstaltungen zum Gedenktag am 27. Januar stehen die Opfer des Nationalsozialismus aus Koblenz und Umgebung, die Verfolgung in den Konzentrationslagern von Auschwitz oder anderer Vernichtungslager „im Osten“ erlitten haben. Anlass hierfür ist die 70. Wiederkehr der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945. Das Motto der Ausstellung ist den Erinnerungen der Koblenzer Jüdin Eva Salier, geb. Hellendag, entnommen. Sie überlebte die „Hölle von Auschwitz“, während ihre Mutter und Großmutter umgebracht wurden.

Dieses Schicksal und das weiterer NS-Opfer des Nationalsozialismus präsentiert der Förderverein Mahnmal Koblenz in einer eigenen Ausstellung. Auf 20 Personentafeln gibt er den Opfern ihren Namen zurück und stellt ihr Schicksal und das ihrer Angehörigen dar. Porträtiert werden jüdische Opfer, Sinti, Zeugen Jehovas, Zwangsarbeiter und eine evangelische Pfarrerstochter.

Begleitveranstaltungen

 

  • Filmabend

 

Zur Erinnerung an Dr. Heinz Kahn (2014 +). Aufzeichnung eines Zeitzeugengesprächs mit Dr. Heinz Kahn. Mit einer Einführung von Joachim Hennig.

Zeit: 9. Februar 2015 19.00 Uhr, Ort: CityKirche am Jesuitenplatz

Nähere Infos: www.mahnmalkoblenz.de

Führungen sind in Absprache mit dem Förderverein Mahnmal Koblenz möglich.

Veranstalter: Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz.

 

 


 Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz

 Zeit:

 Dienstag, 27. Januar 2015, 17.30 Uhr

Ort:

Beginn am Mahnmal am Reichensperger Platz,

ab ca. 18.00 Uhr CityKirche am Jesuitenplatz

Die öffentliche Gedenkstunde der Stadt Koblenz für die Opfer des Nationalsozialismus beginnt mit einer Statio am Mahnmal auf dem Reichensperger Platz. Sie wird um ca. 18.00 Uhr fortgesetzt in der CityKirche. Dort sprechen Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und der Vorsitzende des Fördervereins Mahnmal Koblenz Dr. Jürgen Schumacher. Ein christlich-jüdisches Gebet mit Vertretern der christlichen Kirchen und der jüdischen Kultusgemeinde beschließt die Gedenkstunde.

Veranstaltende:

Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz,
Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit Koblenz und
Stadt Koblenz.

 

 


 

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