Informationen 2016

Wieder "Heimatbesuch" von Holocaust-Überlebenden
 
Auch in diesem Jahr besuchten wieder ehemalige jüdische Bürger von Koblenz ihre frühere Heimatstadt. Vom 10. bis 17. Juli 2016 waren fünf Überlebende des Holocaust mit ihren Ehegatten und Kindern auf Einladung der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit zu Besuch. Dieses 31. Treffen hatte wieder ein interessantes Programm und viele schöne Begegnungen. Zum ersten Mal mit dabei waren der Sohn und die Schwiegertochter der im vorletzten Jahr verstorbenen Eva Salier, geb. Hellendag aus Koblenz-Horchheim. Sohn Ralph Salier-Hellendag und seine Ehefrau Jane gingen den den noch recht zahlreichen Spuren ihrer Mutter und Schwiegermutter nach, die hier in Koblenz noch vorhanden sind und gepflegt werden. Auch unser Förderverein Mahnmal porträtiert Eva Salier in seiner DAUERAUSSTELLUNG   Tafel 045 
 
Über den "Heimatbesuch" berichtete u.a. der "LokalAnzeiger - Koblenzer Schängel -" vom 27. Juli 2016 HIER lesen
 
Einen weiteren Artikel über die Familie Hellendag/Salier brachte "Blick aktuell - Ausgabe Koblenz -" Nr. 29 vom 21. Juli 2016 auf Seite 6 HIER lesen

 


 

Zur Erinnerung an den 20. Juli 1944.
 
Der Attentats- und Umsturzversuch am 20. Juli 1944 ist unvergessen. An die 72. Wiederkehr dieses letzten Versuchs, sich von Hitler und seinen Nationalsozialisten selbst zu befreien, erinnert der SWR am Mittwoch, dem 20. Juli 2016, in seiner Fernsehsendung  "Landesschau aktuell" um 19.30 Uhr - und möglicherweise auch schon in der Sendung um 18.00 Uhr. Dies geschieht mit Biografien von Menschen aus dem heutigen Rheinland-Pfalz. Gedacht wird vor allem an den am Umsturzversuch unmittelbar beteiligten Philipp Freiherrn von Boeselager und der Eheleute Sepp und Käthe Mohr. ( Siehe auch:  http://mahnmal-koblenz.de/index.php/2013-12-12-02-07-02/die-personentafeln   dann Personentafeln 107 und 108 ) Der bis noch vor wenigen Jahren in Altenahr-Kreuzberg lebende von Boeselager war damals mit seinem Kavallerieregiment vom Osten schon auf dem Weg nach Berlin und musste dann umkehren. Die Eheleute Mohr aus Neuwied-Irlich kamen in das Fadenkreuz der Gestapo nach dem 20. Juli  Kreuzberg, weil bei ihnen die Ehefrau des Gewerkschafters und Widerständlers Jakob Kaiser wohnte. Als "Sippenhäftlinge" wurden sie mit der Tochter der Eheleute Kaiser durch das ganze damalige Deutsche Reich verschleppt und dann im Mai 1945 im Hochpustertal in Südtirol mit 139 NS-Opfern aus 21 Nationen befreit.  In dem Bericht des SWR wird das Mahnmal unseres Fördervereins sowie ein kurzes Interview mit unserem stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig gezeigt

 

 


 

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