Informationen 2011

Einführung in die Ausstellung - „Verfolgung von NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung aus religiösen Gründen“
von Joachim Hennig.

In die Ausstellung führte der stellvertretende Vorsitzende unseres Fördervereins Joachim Hennig mit der nachfolgenden Ansprache ein:


Meine Damen und Herren,

ich freue mich sehr, Sie in die Ausstellung des Fördervereins Mahnmal Koblenz „Verfolgung von NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung aus religiösen Gründen“ einführen zu dürfen.

Wer die langjährigen Aktivitäten unseres Fördervereins kennt, weiß, dass wir seit vielen Jahren eine umfangreiche Dauerausstel-lung mit Biografien von NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung erarbeitet haben. Diese Ausstellung existiert nunmehr im 9. Jahr und seitdem ist auch Frau Gunhild Schulte-Wissermann Schirm-herrin dieser Ausstellung. Ich freue mich sehr, sie hier und heute auch persönlich begrüßen zu können.

Diese Dauerausstellung umfasst inzwischen insgesamt 94 NS-Opfer aus Koblenz und Umgebung: Männer, Frauen, Kinder, ganze Familien, Deutsche, Polen, Ukrainer und Franzosen. Sie zeigt die ganze Breite des Widerstandes gegen das NS-Regime und dessen Verfolgung von Minderheiten und Menschen, die anders waren und sich in die Zwangsideologie der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ nicht hineinpressen ließen. Aus diesem – wenn ich das so platt sagen darf – „Fundus“ von 94 Porträts haben wir insgesamt 22 Lebensbilder ausgewählt. Wir haben diese unter das Thema gestellt: „Verfolgung von NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung aus religiösen Gründen“. Anlass für die heutige Ausstellung ist die Einweihung des Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Reichensperger Platz vor nunmehr 10 Jahren – genau am 23. August 2001. Wir wollen mit der Ausstellung an dieses Ereignis und an die NS-Opfer erinnern und zugleich „danke“ sagen. Danke an die, die seinerzeit mit Rat, Tat und finanzieller Unterstützung zum Gelingen dieses Projekts beigetra-gen haben. Namentlich erwähnen möchte ich den ersten Vorsitzen-den Pfarrer Michael Laux von der Pfarrgemeinde St. Elisabeth, der die Idee zu dem Mahnmal hatte, und unseren langjährigen Vorsitzenden Kalle Grundmann, der an der Planung und Errichtung des Mahnmals maßgeblich beteiligt war. Danke sagen möchten wir aber auch denjenigen, die uns alle die Jahre begleitet haben und weiter begleiten und uns helfen, die Erinnerungsarbeit für die NS-Opfer aus Koblenz und Umgebung und für Koblenz zu leisten. Im Nachhinein muss ich sagen: Bei so viel geistlichem Beistand war es kein Wunder, dass unser Projekt Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus so weit gediehen ist und weiter gedeiht.

Für das Jubiläum haben wir das Thema „Verfolgte aus religiösen Gründen“ aus mehreren Gründen ausgewählt. Einmal entstand die Idee eines Mahnmals in der Pfarrgemeinde St. Elisabeth. Zum zweiten war es gerade das Schicksal von Anna Speckhahn, einer katholischen Frau aus dem Rauental, die den Anstoß für das Mahnmal gab. Anna Speckhahn porträtieren wir in dieser Ausstellung. So kommen wir – wenn Sie so wollen – mit dieser Ausstellung an unsere Wurzeln zurück. Und ein drittes hat uns gerade zu dieser Thematik veranlasst: Das Thema passt sehr gut in diese Umgebung hier, in die Florinskirche. Nach einigen Jahren sind wir wieder sehr gern hierher gekommen, haben wir hier doch schon zwei Ausstellungen präsentiert.

Mit diesen 22 Lebensbildern aus Koblenz und Umgebung präsentieren wir zugleich drei Opfergruppen aus religiösen Gründen: Katholische Christen, evangelische Christen und Zeugen Jehovas. Nicht porträtiert werden etwa orthodoxe Christen oder kleine religiöse Gemeinschaften wie etwa die Sieben-Tags-Adventisten. Auch sie wurden aus religiösen Gründen verfolgt, jedoch waren ihre Gemeinschaften im hiesigen Raum so klein, dass sie entweder von den Nazis nicht entdeckt wurden oder aber ihr Schicksal bis heute nicht bekannt ist. Ebenso wenig zeigen wir Opfer muslimischen Glaubens. Für sie gilt das gleiche wie das eben Gesagte. Damals gab es im hiesigen Raum kaum Muslime, und wenn, dann wurden sie als solche nicht wahrgenommen und als solche nicht verfolgt.

Der Nationalsozialismus führte schließlich keinen Religionskrieg und auch keinen „Kreuzzug gegen die Ungläubigen“. Die „Religion“ der Nazis war Hitler und auch sein Rassenwahn und sein Wahn von der „Volksgemeinschaft“ im Innern und von dem „Lebensraum im Osten“. Wenn danach Muslime – ich möchte sagen: wegen der damaligen Zeitumstände – als solche (noch) nicht NS-Opfer waren, so bin ich doch sehr froh, unter uns hier in Koblenz und Umgebung lebende Muslime und deren Vertreter, Imame, begrüßen zu dürfen. Sie sind durch den Kontakt, den unser Mitglied Heinz Rinck im Rahmen der Stolperstein-Putzaktion hergestellt hat, hier bei uns. Vielen Dank dafür. Seien Sie, liebe muslimische Nachbarn, versichert, dass Deutsch-land aus seiner so furchtbaren Geschichte immer noch lernt und wir auch mit solchen Veranstaltungen wie heute daran arbeiten, dass sich so etwas nicht wiederholt. Seien Sie versichert, Deutschland ist nicht Norwegen und auch nicht England – und vor allem: Koblenz ist nicht Oslo und auch nicht London. Auch sind wir hier nicht im Irak und nicht in Afghanistan. Nach besten Kräften versuchen wir, mit der Erinnerung an den NS-Unrechtsstaat und seine mehr als 11 Millionen Opfer gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für die Menschenrechte aller einzutreten. So steht es in unserer Verfassung, so soll es auch sein, heute und jeden Tag! Aus dieser Vergangenheit entsteht unsere gemeinsame Zukunft! Arbeiten wir gemeinsam daran!

Wenn wir uns die hier gezeigten 22 Lebensbilder ansehen, werden wir manche bekannte NS-Opfer antreffen – etwa Pater Josef Kentenich, den Gründer der katholischen Schönstatt-Bewegung, und den evangelischen Pfarrer Paul Schneider aus Dickenschied und Womrath vom Hunsrück. Daneben zeigen wir aber auch viele unbekannte Opfer. Eine starke Gruppe bilden dabei die Katholiken, weniger vertreten sind evangelische Christen, eine weitere starke Gruppe sind die Zeugen Jehovas. Dass das so ist, hat zwei Gründe: ein Grund hat mit der Geschichte dieser Glaubensgemeinschaften zu tun und ein anderer Grund mit der Geschichte unserer Ausstellung.

Wie ich schon ansprach, hat sich unsere Dauerausstellung mit den insgesamt heute 94 Biografien nach und nach entwickelt. Viele Tafeln entstanden, weil wir eine Wanderausstellung zu einem bestimmten Thema zeigten und ich zu dieser allgemeinen Ausstellung einen regionalen Teil mit NS-Opfern aus Koblenz und Umge-bung erarbeitete. Da ist es verständlich, dass im – zumindest damals - katholischen Rheinland mehr Katholiken als Protestanten porträtiert wurden. Zudem haben wir in den letzten Jahren eine Ausstellung speziell zur Verfolgung der Zeugen Jehovas gezeigt. Dazu habe ich einen regionalen Teil erarbeitet. Es versteht sich, dass wir aus dieser Ausstellung über zahlreiche und sehr eindrückliche Biografien von Zeugen Jehovas verfügen.

Der zweite Grund hat mit der Geschichte dieser Glaubensgemeinschaften zu tun. Die evangelische Kirche stand dem aufkommenden Nationalsozialismus grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber. Der Protestantismus war die Religion des Kernlandes von Preußen und auch des preußischen Königs- und Kaiserhauses. Eine Religion, die mit einem starken Staat verbunden war – es war die Verbindung von Thron und Altar. Generell war man deutsch-national gesonnen, man wählte ganz überwiegend die Deutschnationale Volkspartei und den „Stahlhelm“ und war damit ein Bündnispartner Hitlers.

Deutlich wird dies selbst an der Lichtgestalt der Protestanten im Rheinland, an Pfarrer Paul Schneider. Voller Begeisterung meldete er sich nach dem Notabitur als Kriegsfreiwilliger für den Ersten Weltkrieg. Auch während des Krieges blieb er begeisterter Soldat und diente dem Vaterland als Leutnant. Noch Anfang 1933 begrüßte er Hitlers Machtübernahme und den neuen „starken Staat“. Aber noch im selben Jahr wurde er Mitglied der Bekennenden Kirche und wandte sich von der Kanzel und anderswo gegen die NS-Kirchenpolitik und die NS-Weltanschauung, das Neu-Heidentum. Das brachte ihn in Konflikt mit den Nazis und auch seiner Kirchenbehörde hier in Koblenz. Es folgte eine Strafversetzung, Verhaftungen und Haft in Koblenz, eine Ausweisung aus dem Koblenzer Raum, nach seiner Rückkehr in seine Heimatgemeinde Dickenschied im Hunsrück wiederum eine Verhaftung und eine „Schutzhaft“ im Koblenzer Polizeigefängnis.

Von hier aus verschleppte ihn die Gestapo ins KZ Buchenwald. Dort kam er wegen seines widerständigen Verhaltens bald in den berüchtigten „Bunker“. Von dort aus ermunterte er seine Mithäftlinge mit Bibelzitaten und prangerte die Misshandlungen und das Morden der SS-Leute an. Pfarrer Paul Schneider wurde zum Symbol des frühen Widerstandes im KZ Buchenwald, zum – so sein Ehrentitel – „Prediger von Buchenwald“. Nach 1 œ Jahren KZ-Haft wurde der „Prediger von Buchenwald“ unter nicht ganz geklärten Umständen wohl ermordet. Seine Witwe konnte seinen Leichnam nach Dickenschied überführen. Dort wurde Pfarrer Paul Schneider unter großer Anteilnahme der Gemeinde und der rheinischen Pfarrer beerdigt. Noch heute kann man sein Grab auf dem Friedhof von Dickenschied besichtigen. An seiner Seite ruht seit einigen Jahren seine Frau Margarete, die sehr viel für die Erinnerung an Paul Schneider getan hat.

Durchaus anders war die Situation der katholischen Kirche. Die Katholiken hatten andere Erinnerungen an die preußische Herrschaft im Rheinland und an das Kaiserreich. Durch den Kulturkampf hatten die Katholiken ihre religiöse Identität wahren müssen und auch wahren können. Daraus entstand der politische Katholizismus. Die Katholiken galten als „Romhörig“ und damit als national unzuverlässig. Nach der sog. Novemberrevolution von 1918 wurde der politische Katholizismus in Gestalt der Zentrumspartei Mitträger der Weimarer Koalition und damit der Weimarer Republik. Die sog. NS-Weltanschauung stieß die Katholiken eher ab. Bezeichnend war die Empfehlung der Katholischen Kirche, dass ein guter Katholik nicht Mitglied der NSDAP sein könne. Hitler schaffte es aber, die Katholiken zu blenden und versprach eine kirchenfreundliche Politik. Die Folge war, dass das Zentrum im März 1933 im Reichstag dem Ermächtigungsgesetz zustimmte und das Parlament sich damit selbst entmachtete. Wenige Tage später nahmen die katholischen Bischöfe ganz offiziell ihre Warnungen vor Hitler und ihre Verurteilung der NS-Ideologie zurück. Damit war der Weg frei, der zwar sehr bald zum Reichskonkordat mit dem Heiligen Stuhl führte, bald aber zu immer mehr Einschränkungen und Behinderungen der Katholiken und der Kirche auch als gesellschaftliche und soziale Kraft. Dies alles ließ die Kirchenführung zu, teils aus Schwäche teils auch, weil man im Nationalsozialismus einen Verbündeten vor allem gegen den Kommunismus und Bolschewismus gefunden zu haben glaubte, den man nicht verprellen wollte.

Sinnbild für diese problematische Rolle des Katholizismus ist nach wie vor Papst Pius XII., den der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth schon vor 50 Jahren in seinem Theaterstück „Der Stellvertreter“ eindrucksvoll beschrieben hat. Gleichwohl waren zahlreiche katholische Priester und Laien Opfer der Nazis um ihres Glaubens willen. Allein im sog. Priesterblock des Konzentrations-lagers Dachau waren fast 3.000 Priester inhaftiert. Viele von ihnen kamen – wie man so sagt – um. Sie wurden zu Märtyrern. Sie waren aber – da sich ihre Kirche nicht ausdrücklich gegen die Nazis stellte – „Märtyrer ohne Auftrag“.

Einer der konsequentesten Märtyrer aus ihren Reihen war Pater Franz Reinisch, ein Vertrauter des Gründers der katholischen Schönstatt-Bewegung, Pater Josef Kentenich. Pater Reinisch war aus Überzeugung Anti-Hitler. Als sich abzeichnete, dass er zum Kriegsdienst einberufen und als Soldat auf Hitler persönlich vereidigt werden würde, sagte er in Vallendar-Schönstatt: „Nein, niemals, man kann doch einem Verbrecher keinen Eid leisten.“ Als er dann tatsächlich einberufen wurde, verweigerte er den Treueid auf Hitler, wurde vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Wiederum anders war die Lage der Zeugen Jehovas. Die Verfolgung der Zeugen Jehovas bzw. der Ernsten Bibelforscher wie sie damals noch hießen war ein ganz eigenartiger Vorgang. Die Zeugen Jehovas wurden als erste Glaubensgemeinschaft im „Dritten Reich“ verboten. Sie zeigten einen ganz ungewöhnlichen Bekennermut und wurden sehr intensiv, äußerst hart und unerbittlich verfolgt – und zwar allein deshalb, weil sie ihren Glauben lebten und – wie auch heute – von Haus zu Haus gingen, das Wort Gottes und ihre Schriften verbreiteten und ihre Mitmen-schen missionieren wollten. Die Zeugen Jehovas waren auch die einzigen Kriegsdienstverweigerer großen Stils. Das machen auch die folgenden Zahlen deutlich: Zu Beginn des „Dritten Reiches“ gab es etwa 25 000 Zeugen Jehovas im Deutschen Reich. Von diesen 25 000 wurden ungefähr 10 000 - das sind 40 Prozent aller Zeugen Jehovas - für eine unterschiedlich lange Dauer inhaftiert. Etwa 2 000 - das sind etwa 8 Prozent aller Zeugen Jehovas - kamen in den Konzentrationslagern um. Darüber hinaus starben oder wurden ermordet 1 200 Zeugen - das sind weitere 5 Prozent. Zu diesen gehören allein etwa 250 Zeugen Jehovas, die als Kriegsdienstverweigerer zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden.


Die Zeugin Jehovas Luise Thomas aus Kirn und ihre beiden Töchter Anna und Ruth stehen für viele dieser Schicksale. Ihre Verfolgung fing vergleichsweise „harmlos“ an. Erst kamen sie in Haft, wurden bald aber ohne Gerichtsverfahren freigelassen. Dann wurden sie zu Geldstrafen verurteilt. Bald folgten unterschiedlich hohe Gefängnisstrafen. Nach Verbüßung der Strafen kamen die Töchter Anna und Ruth nicht frei, die Gestapo nahm sie in „Schutzhaft“ und verschleppte sie in verschiedene Frauen-Konzentrationslager. Die ältere Tochter Anna galt als „unverbesserliche“ Zeugin Jehovas. Sie brachte man weiter ins KZ Auschwitz, dort starb sie völlig entkräftet und von Ratten zerfressen. Die Tochter Ruth überlebte, weil sie für die Nazis und die Aufzucht der „Herrenmenschen“ in der SS-Einrichtung „Lebensborn arbeiten musste – oder wenn man so will – durfte.

Alle diese Schicksale sollen uns mahnen. Sie sollen uns zeigen, wie elementar wichtig es für uns und unsere Gesellschaft hier und heute ist, dass wir Grundwerte haben, die wir bewahren und verteidigen und die uns alle – so wie wir sind – davor schützen, Opfer eines neuen verbrecherischen Regimes oder einer gesellschaftlichen Gruppe zu werden. Über diese Grundwerte, die Menschenrechte, kann es dabei keine Unklarheit geben. Die Väter unseres
Grundgesetzes haben sie vor mehr als 60 Jahren in unsere Verfassung geschrieben. Sie sind auch in der Innenseite des Mahnmals eingemeißelt. Sie lauten vor allem:

Art. 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gemeinschaft.

Art. 2: Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. – Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

Art. 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Art. 4: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Art. 5: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.

So wünschen wir unsere Gesellschaft, eine freie und tolerante Gesellschaft, die diese Grundwerte lebt und über deren Einhaltung der Staat wacht und – wenn nötig – kraftvoll schützt. Das ist die Mahnung der NS-Opfer aus Koblenz und auch anderswo. Mögen die Opfer und auch die Ausstellung hier uns alle dazu mahnen.

Fotos: H. Rinck
Foto oben: Der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Jürgen Schuhmacher bei der Begrüßung.

Foto unten: (von r. n. l.) Pfarrer Christoph Funke, Stellvertretender Vors. Joachim Hennig, Vorstandsmitglied Dr. Frank Tiedemann.




Hier noch ein lesbarer Artikel von "Blick aktuell" - Ausgabe Koblenz - Nr. 34/2011 vom 27. Aug. 2011 auf Seite 4.

( http://83.169.60.74/dialogwcms2/EPaper/ )

HIER lesen

 

 

 


 

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