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erhält die Homepage des Fördervereins Mahnmal Koblenz eine neue Rubrik. Anlass dafür sind zwei Arbeiten von Schülerinnen für den Schülerwettbewerb des Bundespräsidenten im Jahr 2008/09 zur deutschen Geschichte. Dieser Wettbewerb stand unter dem Motto „Helden – verehrt – verkannt – vergessen“. Das Thema lud geradezu ein, sich mit Opfern des Nationalsozialismus zu beschäftigen.

So sahen es auch mehrere Schülerinnen und Schüler aus Koblenz und Umgebung und wandten sich mit der Bitte um Unterstützung an den Förderverein Mahnmal Koblenz. Zu manchen jungen Forschern entstand ein intensiverer Beratungs- und Unterstützungskontakt. Geholfen werden konnte allen Anfragenden. Von zwei Schülerinnen wissen wir, dass ihre Arbeiten besonders gut gelungen sind. Es sind die Arbeiten von Lea Münch vom Martin –von-Cochem-Gymnasium in Cochem und von Ann-Jaqueline Frieser vom Cusanus-Gymnasium in Wittlich.

Inzwischen haben die beiden jungen Forscherinnen auch die verdienten ersten Anerkennungen erfahren: beide, Lea Münch und
Ann-Jaqueline Frieser, haben nicht nur jeweils absolute Spitzennoten für diese Aufsätze als Facharbeiten in der Schule erhalten, sondern sind sogar Landessiegerinnen von Rheinland-Pfalz geworden und nehmen an der Endausscheidung um die besten 50 Arbeiten der insgesamt fast 2.000 eingereichten Arbeiten teil. Als Dankeschön für die Unterstützung haben Lea Münch und Ann-Jacqueline Frieser ihre Arbeiten dem Förderverein Mahnmal Koblenz zur Verfügung gestellt. Diese veröffentlichen wir hier und möchten damit zugleich eine kleine Tradition begründen:

Hier entsteht eine Plattform, die Forschern aus Koblenz und Umgebung die Möglichkeit gibt, eigene Arbeiten – sofern sie nicht zu lang sind – ins Internet zu stellen. Wir möchten sehr herzlich anregen, uns Arbeiten zum Thema „Verfolgung und Widerstand in Koblenz und Umgebung“ zur Verfügung zu stellen, um diese dann hier zu veröffentlichen.

Gleichzeitig möchten wir aber die neue Rubrik auch dazu nutzen, Arbeiten zu dieser Thematik, die vor einiger Zeit woanders publiziert wurden und nur schwer zugänglich sind, einem interessierten und hoffentlich breiten Publikum zu präsentieren. Deshalb finden Sie auf den folgenden Seiten auch zahlreiche Arbeiten und Reden von Joachim Hennig:
 




Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel der Familie Salzmann aus Bad Kreuznach
von Johanna Müller, Gymnasium am Römerkastell, Bad Kreuznach, Abiturjahrgang 2013, Jahrgangsstufe 12

Auf persönlicher Spurensuche - Stille Helden in Koblenz
von Marie Scholz, Görres-Gymnasium, Koblenz, MSS 12, Schuljahr 2010/2011

Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“
Das NS- Euthanasieprogramm auf dem Boden des heutigen Rheinland-Pfalz am Beispiel der „Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster“

von Peter Hammerschmidt

Antijüdische Stereotype in den Artikeln der Wochenzeitung „Der Stürmer“
von Peter Hammerschmidt

Helden: verehrt - verkannt - vergessen: Anneliese Hoevel – eine Heldin?
von Lea Münch (Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten)

Ganz normale Helden - Richard Rudolf und die Doppelverfolgung der Zeugen Jehovas

von Ann-Jacqueline Frieser (Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten)


Maria Terwiel (1910 - 1943) - Eine Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus aus Boppard/Rhein

von Joachim Hennig
in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 2002, S. 547 - 563


„Sie kommen mit dem Schiff zurück!“ Die Familie Mohr aus Irlich als „Sippenhäftlinge“

von Joachim Hennig
in: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 2003, S. 316 – 326


Vor 70 Jahren: Hochverrat in Neuwied?

Hennig, Joachim: Vor 70 Jahren: Hochverrat in Neuwied?, in: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 2004, S. 286 - 305


(Nicht) Vergessene Opfer der Nazis: Die Familie Michaelis aus Neuwied.

von Joachim Hennig in:
(Nicht)Vergessene Opfer der Nazis: Die Familie Michaelis aus Neuwied, in: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 2002, S. 315 - 325


Verfolgung und Widerstand in Koblenz 1933 - 1945.
von Joachim Hennig in: Verfolgung und Widerstand in Koblenz 1933 - 1945, - Teil 1 - in: Sachor (Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz), Heft 17, S. 50 – 62 und – Teil 2- in: Sachor, Heft 18, S. 5 - 27


Vor 50 Jahren: Die „Wiege“ der Verfassung stand in Unkel

Von Joachim Hennig

 

Ein Leben im Glauben an Jehova - Auguste Schneider (1891 - 1975)
Joachim Hennig: Auguste Schneider (1891 - 1975): Ein Leben im Glauben an Jehova, in: Bad Kreuznacher Heimatblätter 2/2000

 

Trotz allem standhaft (1933 - 1945) - Heinz Schürmann aus Mayen und seine Familie
Joachim Hennig: "Heimat zwischen Hunsrück und Eifel - Beilage der Rhein-Zeitung für Schule und Elternhaus" Nr. 6 - Juni 2002 - Teil 1: Die Nazi-Diktatur (1933 - 1945) kostete viele Opfer - Das einzige "Verbrechen" der Mayener Familie Heinz Schürmann war ihr Glauben als Zeugen Jehovas, sowie Teil 2: Nazis schikanierten Mayener Familie - Teil 2 der schlimmen Leidensgeschichte von Familie Schürmann währrend des "3. Reiches", erschienen in "Heimat zwischen Hunsrück und Eifel - Beilage der Rhein-Zeitung für Schule und Elternhaus" Nr. 10 - Oktober 2002

 

Mord vor der Haustür: Die „Sonderbehandlung“ der Zwangsarbeiter
Joachim Hennig: Morde vor der Haustür in der Beilage zur Rhein-Zeitung „Zwischen Eifel und Hunsrück“,Nr. 7/2004 und 10/2004

 

 


 

Im Folgenden noch einige ausgesuchte "Reden",
gehalten vom zweiten Vorsitzenden des Fördervereins Mahnmal, Joachim Hennig

 

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in Koblenz
von Joachim Hennig  (Vortrag gehalten am 10. Mai 2001)

 

Einführung in die Ausstellung "Die Weiße Rose“ am 26. Januar 2007 im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium in Koblenz
von Joachim Hennig

 

Gedenkveranstaltung am 10 März 2007
(Wir gedenken zum ersten Mal  offiziell der Deportation von 149 Sinti aus Koblenz und Umgebung
in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.)
Rede von  Joachim Hennig

 

Einführung in die Ausstellung:  "…gerade Dich, Arbeiter, wollen wir - Nationalsozialismus und freie Gewerkschaften im Mai 1933"
am 30. April 2007 in Bendorf/Rhein
von Joachim Hennig