Nach den ersten vier großen Deportationen in der Zeit vom 22. März bis 27. Juli 1942 waren die allermeisten Juden aus Koblenz und Umgebung „nach dem Osten“ in den Holocaust verschleppt worden: Von der 1. Deportation waren vor allem Familien betroffen, von der 2. und 3. Deportation vor allem Patienten (und auch Pflegepersonal) der Israelitischen Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn und von der 4. Deportation vor allem Juden über 65 Jahre.

In Koblenz und Umgebung verblieben waren ab Sommer 1942 neben ganz wenigen Untergetauchten nur noch Juden, die für die Organisation der ersten vier Deportationen benötigt worden waren, sowie Juden, die in sog. privilegierter Mischehe lebten.
Aber auch diese fielen dem Rassenwahn der Nazis noch zum Opfer.

 


 

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