12. SS-Eisenbahnbaubrigade
 
In den letzten Monaten und Wochen des Zweiten Weltkrieges waren im Westen des damaligen Deutschland Arbeitskommandos mit Häftlingen aus Konzentrationslagern eingesetzt. Ihre Aufgabe bestand darin, Schäden im Verkehrsnetz der Reichsbahn zu beseitigen, die durch die immer heftiger und zerstörerischer werdenden Luftangriffe der Amerikaner und Briten entstanden waren. Diese „Konzentrationslager auf Schienen“ sollten die zerstörten Nachschublinien in Stand setzen, Rangierbahnhöfe, Brücken und Gleisanlagen wieder herrichten und so die letzten Offensiven der deutschen Wehrmacht im Westen ermöglichen und sichern.
Die Geschichte dieser insgesamt acht  „Rollenden KZ“ ist weitgehend unbekannt. Das Wissen darum beschränkt sich im Wesentlichen auf die vor zehn Jahren von der Historikerin Dr. Karola Fings veröffentlichte Dissertation: „Krieg, Gesellschaft und KZ: Himmlers SS-Baubrigaden“. Angeregt durch frühe Recherchen des Bad Kreuznacher Gewerkschafters, Kommunisten, Kommunalpolitikers, Emigranten, Widerstandskämpfers und Künstlers Hugo Salzmann, der als erster und unermüdlich das Schicksal der 12. SS-Eisenbahnbaubrigade aufgeklärt und die Erinnerung an ihre Opfer wach gehalten hat, hat unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig die Geschichte der 12. SS-Eisenbahnbaubrigade zwei Jahre lang erforscht. Schon im letzten Jahr hat er in einem Vortrag bei der Stiftung Haus der Stadtgeschichte Bad Kreuznach die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt. Inzwischen hat er unter dem Titel: „Rollendes KZ – Die 12. SS-Eisenbahnbaubrigade in Kamp/Rhein, Bad Kreuznach und anderswo“ einen größeren Aufsatz geschrieben, der im Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 2015 erscheinen wird. Am 17. September 2015 um 18 Uhr geben Frau Dr. Karola Fings (Köln) und Joachim Hennig in einer Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in Mainz Einblick in diese bis heute so gut wie unbekannt gebliebene Geschichte der SS-Eisenbahnbaubrigaden.
 
Wenn Sie HIER klicken, kommen Sie zur Einladung der Landeszentrale für politische Bildung zu dieser Veranstaltung.  Die Landeszentrale bittet bei Interesse aus organisatorischen Gründen um Anmeldung per Email unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder per Telefon 0 61 31 / 16 2970.

 

 


 


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