Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

3. Artikel in der "Schängel"-Serie "Erinnerung an NS-Opfer"
 
In dem 3. Artikel zum Gedenktag am 27. Januar 2018 erinnert unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig an die Machtübernahme der Nationalsozialismus vor nunmehr 85 Jahren am 30. Januar 1933. Dieses Thema, das auch der Rechtshistoriker Professor Dr. Michael Stolleis in seiner Gedenkrede in der Sondersitzung des Landtages über die "Zerbrechlichkeit des Rechtsstaats"ansprechen wird,  ist heute so aktuell wie ehedem. Nicht deshalb, weil sich Geschichte wiederholt - Geschichte wiederholt sich nicht -, sondern deshalb, weil  wir - wie der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Rede am 8. Mai 1985 gesagt hat - uns gegen die neuen Ansteckungsgefahren immunisieren müssen. Deshalb schildert Hennig wie die Nazis seinerzeit auch in Koblenz mit großer Schnelligkeit und  Konsequenz Demokraten und andere ihnen Missliebige aus ihren Ämtern entfernten. Er berichtet auch vom Schicksal jüdischer Koblenzer Rechtsanwälte, die schon zwei Monate nach der Machtübernahme ihren Beruf verloren und  nach weiteren Diskriminierungen und Verfolgungen zehn Jahre später Opfer des Völkermordes an den europäischen Juden wurden.
 
Den Artikel aus dem "Schängel" - LokalAnzeiger für Koblenz und Umgebung - vom 17. Januar 2018 HIER lesen

 



 

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