Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Vor 75 Jahren: Die Deportation von 149 Sinti aus Koblenz und Umgebung nach Auschwitz-Birkenau.

In diesen Tagen jährt sich zum 75. Mal die Deportation rheinischer Sinti in das "Zigeunerlager" von Auschwitz-Birkenau. Nachdem am Tag zuvor die Koblenzer Sinti in der Hilda-Schule in der südlichen Vorstadt gesammelt worden waren, wurden sie am 10. März 1943 zum Hauptbahnhof in Koblenz geschafft und mit einigen wenigen Personen aus Trier in das Messelager von Köln-Deutz transportiert. Dort war der Sammelplatz für die westdeutschen Sinti. Entsprechend dem "Auschwitz-Erlass" des "Reichsführers-SS und Chefs der Deutschen Polizei" Heinrich Himmler vom 16. Dezember 1942 verschleppte man sie in einen speziellen Bezirk des Konzentratiuons- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, in das sog. Zigeunerlager. Diese Deportation  war der lokale Ausschnitt aus dem Völkermord an den Sinti und Roma.
 
An dieses Geschehen vor 75 Jahren und seine Vorgeschichte erinnert ein Zeitungsartikel, den unser stellvertetender Vorsitzender Joachim Hennig verfasst hat.
 
Lesen Sie HIER den Artikel im "Schängel" vom 7. März 2018

Update 18.03.2018

Lesen Sie HIER auch den Artikel in "Blick aktuell" - Ausgabe Koblenz - vom 15. März 2018, Seite 3 über die Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Koblenzer Sinti am 10. März 2018

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