Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Informationen von 2018

Gedenkarbeit mit Licht und Schatten
 
Seit dem 27. Januar 2007 werden in Koblenz "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunther Demnig verlegt. Inzwischen sind es nach 12 Aktionen 119 Steine. Aber stimmt das? Liegen 119 Stolpersteine in den Bürgersteigen von Koblenz?
 
Nein. Erst vor einigen Tagen wurde festgestellt, dass zwei Stolpersteine durch Bauarbeiten völlig ruiniert sind. Dabei kam dann auch heraus, dass seit mehr als einem Jahr andere Stolpersteine verschwunden sind. Es sind dies die Steine für die NS-"Euthanasie"-Opfer Edmund Zimmer und Alois Gass. Womöglich gibt es noch weitere Verluste. Wie konnte das passieren? Sehr wahrscheinlich kam es dazu, weil die Stadt Baufirmen und dem eigenen Tiefbauamt nicht die Lage der Steine mitteilte und diese deshalb bei Bauarbeiten an den Bürgersteigen bzw. in der Nähe der Verlegeorte beseitigt oder zerstört wurden. Das ist sicherlich kein Ruhmesblatt der Stadt. Wie es heißt, sind jetzt die fehlenden bzw. zerstörten Steine bei Gunther Demnig nachbestellt. Man darf gespannt sein, wann diese zum Teil seit mehr als einem Jahr fehlenden Steine neu verlegt werden.
 
Lesen Sie dazu HIER den Artikel unseres stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig im "Schängel" Nr. 24 vom 13. Juni 2018.

 


 

Am 15. Juni 2018 ist eine Veranstaltungsreihe der Stadt Koblenz "Koblenzer Wochen der Demokratie" zu Ende gegangen.  In 50 Veranstaltungen gingen mehr als 20 Akteure den Fragen nach: Wozu Demokratie? Und wie ist unsere Demokratie historisch entstanden? Was haben Religion, Wirtschaft, Kultur und Medien mit Demokratie zu tun? Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig gab in seiner Reihe "Erinnerung an NS-Opfer" im LokalAnzeiger "Schängel" aus dem Blickwinkel der politischen Bildung, insbesondere der Gedenkarbeit, eine wichtige Antwort darauf.
 
Lesen Sie HIER dazu den Artikel im LokalAnzeiger "Schängel" Nr. 23 vom 6. Juni 2018
 
Dazu passt sehr gut, dass der LokalAnzeiger in seiner Sonderveröffentlichung "Wir sind Koblenz - Das Magazin für Koblenz und die Region" vom 13. Juni 2018 über unseren Verein mit dem Titel berichtete "Wichtige Gedenkarbeit für ein friedliches Miteinander - Der Förderverein Mahnmal dokumentiert und erinnert für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz".
 
Lesen Sie HIER den Artikel in "Wir sind Koblenz".

 


 

Was waren eigentlich "Judenhäuser"?

Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig hat die Verlegung von Stolpersteinen für ehemalige jüdische Bürger aus Koblenz zum Anlass genommen, den Begriff der "Judenhäuser", ihre Entstehung und Funktion zu erklären. Denn bei den Stolperstein-Verlegungen war wiederholt die Rede davon, dass ein bestimmtes Haus ein "Judenhaus" war bzw. Bewohner anderer Häuser in ein "Judenhaus" gezogen waren.
 
Lesen Sie HIER zu den "Judenhäusern" in Koblenz und auch anderswo - die "Judenhäuser" gab es ab 1938/39 in vielen deutschen Städten - den Artikel von Joachim Hennig im "Schängel" Nr. 22 vom 30. Mai 2018

 


 

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