Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Frohe Weihnachten 2017!

 

Allen unseren Nutzern wünschen wir ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest! Mögen Sie im Kreis Ihrer Lieben schöne und harmonische Festtage verbringen. Wir Christen feiern damit die Geburt Jesu Christi vor mehr als 2000 Jahren in Bethlehem/Palästina. Möge die Frohe Botschaft dieses Ereignisses: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Lukas-Evangelium Kap. 2, Vers 14) wenigstens ein wenig in Erfüllung gehen!

 

Wir vom Förderverein Mahnmal Koblenz haben uns und unseren Nutzern zu diesem Fest ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Wir haben diese Webseite wesentlich umgestaltet und erweitert.

 

Schon auf den ersten Blick fällt das neue Outfit unserer Startseite auf. Unser Webmaster Herbert Bartas hat es ihr verpasst, um sie noch attraktiver und übersichtlicher zu gestalten. In der Leiste oben finden Sie in etwas veränderter Reihenfolge die vertrauten Buttons Der Förderverein, Informationen, Weiterführende Links, Unser Gästebuch und Impressum.

 

Mit einem Klick auf Der Förderverein erhalten Sie Informationen zu unserem Verein. Den Unterpunkt Geschichte und Arbeit unseres Fördervereins haben wir ganz neu geschrieben. Er ist jetzt auf dem Stand zum 1. Januar 2018 und wesentlich ausführlicher als zuvor. Geblieben sind die Unterpunkte Unsere Satzung, Mitglied werden und Medien. Vor allem möchten wir auf den Punkt Mitglied werden hinweisen und für die Mitgliedschaft in unserem Förderverein werben. Auch wenn Sie nicht in Koblenz und Umgebung wohnen und deshalb unsere Aktivitäten vor Ort nicht miterleben, so können Sie unsere Tätigkeit doch mit dem geringen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Bedenken Sie, dass Sie diese gesamte Webseite kostenlos nutzen, anschauen und auch herunterladen können. Das sollte Ihnen eine kleine Förderung unserer Arbeit wert sein, sei es durch Ihre Mitgliedschaft oder auch durch eine Spende. Sie können sicher sein, dass das Geld der Gedenkarbeit in Koblenz und Umgebung und gerade auch dieser Webseite vollständig zugute kommt.

 

Wesentlich erweitert sind die Informationen, die jahrgangsweise mit einem Klick abrufbar sind. Sie gehen jetzt zurück bis zum Jahr 1996 (und noch davor). Das ist neu, denn bis jetzt waren die Informationen nur bis zum Jahr 2005 zu sehen, dem Jahr, in dem wir mit der Präsentation unserer Webseite begonnen haben. Überdies sind die Informationen ab 2005 bis 2008 wesentlich erweitert. Sie werden umfangreicher rekonstruiert, nachdem unsere Homepage vor einiger Zeit wiederholt Hackerangriffen ausgesetzt war und dabei viele Inhalte zerstört wurden. In den nächsten Wochen werden wir alle Jahrgänge noch erweitern um Vorträge und Aufsätze, die unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig in den Jahren gehalten bzw. veröffentlicht hat. Damit sind die „Informationen“ eine Fundgrube zur Gedenkarbeit unseres Vereins und in Koblenz und Umgebung. (Nutzbar ist auch die Suchfunktion dieser Seite)

 

Geblieben sind die weiteren Buttons Weiterführende Links, Unser Gästebuch und Impressum. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie einen Eintrag in unser Gästebuch machten und uns insbesondere auch schrieben, wie Sie die neu gestaltete Webseite finden. Ihre Meinung ist uns wichtig und kann uns eine Hilfe sein, diese Webseite noch weiter zu verbessern.

 

Unter dem farbigen Bild unseres Mahnmals auf dem Reichensperger Platz finden Sie jetzt 8 Bilder. Mit dem Klick hierauf öffnen sich für Sie viele Informationen. Das sind zum einen Die Personentafeln, zum zweiten Die Täter, zum dritten Stätten der Verfolgung, zum vierten Die Chronologien, zum fünften Stolpersteine, zum sechsten Themenbereiche, zum siebten Virtuelle Ausstellung und zu achten Aufsätze und Vorträge.

 

Unter dem Punkt Die Personentafeln finden Sie wie bisher unsere Dauerausstellung mit den Biografien von NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung. Zurzeit sind das 121 Lebensbilder. Neu ist die Ergänzung jeder Biografie durch eine „Lesemappe“. Mit einem Klick am Ende des Textes öffnet sich weitere Fotos und Dokumente (wie die Karteikarte der Koblenzer Gestapo, die Deportationsliste, Urteile, Briefe aus der Haft u.a.m.), soweit sie für die betreffende Person recherchiert werden konnten und für die Veröffentlichung ( auf dieser Webseite !) freigegeben sind. Die aktualisierte Karte gibt einen Überblick über die Orte im nördlichen Rheinland-Pfalz, in denen die NS-Opfer geboren wurden oder gelebt haben.

 

Der Button Die Täter ist in dieser Form ganz neu. Darin werden – wir sind noch im Aufbau – nach und nach Biografien von NS-Tätern aus Koblenz und Umgebung veröffentlicht, wie sie unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig in Vorträgen oder Aufsätzen erarbeitet hat.

 

Ebenso im Aufbau ist der Punkt Stätten der Verfolgung. Hier finden Sie nach einer allgemeinen Einführung zu den Stätten der Verfolgung in der NS-Zeit weitere spezielle Informationen mit Koblenz-Bezug in den Unterpunkten Stätten der Verfolgung in Koblenz, Stätten der Verfolgung in der Umgebung von Koblenz und Weitere Stätten der Verfolgung im Dritten Reich und in den von Hitler-Deutschland besetzten Ländern.

 

Ganz neu erarbeitet, aber schon einige Zeit auf der Webseite zu sehen, sind Die Chronologien. Dieser Bereich ist inzwischen wesentlich erweitert worden. Anstelle von zwei Chronologien präsentieren wir hier jetzt insgesamt sechs: Erstens die Chronologie 1933 bis 1945 – Allgemein und speziell Koblenz -, sie ist die tiefgehendste. Zweitens die Chronologie 1933 bis 1945 – Allgemein und speziell heutiges Rheinland-Pfalz -, sie differenziert nach den einzelnen Regionen des heutigen Rheinland-Pfalz. Drittens die Chronik zur Diskriminierung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung der Juden 1933 bis 1945, die die Geschichte der Juden im Nationalsozialismus dokumentiert. Viertens die Chronik der Deportationen von Juden aus Koblenz und Umgebung, sie ergänzt die dritte Zeittafel. Fünftens die Zeittafel zur Geschichte der Sinti 1900 bis 1945, die die Diskriminierung und Verfolgung der deutschen „Zigeuner“ darstellt. Und schließlich sechstens die Kalendertafel Markante Jahrestage, die die wichtigsten Ereignisse im Jahreslauf auflistet.

 

Der Button Stolpersteine ist unverändert geblieben. Eine gewisse Überarbeitung auch hier wäre wünschenswert, anderes ist aber erst noch wichtiger.

 

Der Punkt Themenbereiche enthält wie bisher die Zusammenstellungen unserer Biografien nach bestimmten Themen, wie sie als selbständige Ausstellung oder als regionaler Teil einer Wanderausstellung unter einem bestimmten Motto präsentiert wurden. Auch hier sind Veränderungen denkbar.

 

Unter dem Button Virtuelle Ausstellung finden Sie weiterhin die virtuelle Ausstellung Hugo Salzmann (1903 – 1979): Kommunist – Gewerkschafter – Künstler aus Bad Kreuznach in deutscher und auch in der französischer Sprache.

 

Der letzte Punkt Aufsätze und Vorträge enthält neben einigen Schüler- und Studentenarbeiten vor allem Arbeiten, Vorträge und Aufsätze, unseres stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig. Hier sollen in den nächsten Wochen noch weitere Arbeiten präsentiert werden.

 

Wie Sie gewohnt sind, finden Sie auf der Startseite auch die neuesten Informationen zur Gedenkarbeit in Koblenz und Umgebung. Sie sind jetzt links unten auf der Startseite und dort nur die letzten Informationen. Alle anderen - auch die aus dem laufenden Jahr - sind schon in den Informationen unter dem entsprechenden Jahr eingereiht.

 




 

 

111. Stolperstein für einen "starken Kerl"

Am 8. Dezember 2017 gab es wieder eine Stolperstein-Aktion in Koblenz. Es war eine kleine, aber doch besondere Stolperstein-Verlegung in der Südlichen Vorstadt, zu der sich in der Schenkendorfstraße 33 eine Gruppe Interessierter traf. Mit der 11. Aktion dieser Art wurde der 111. Stolperstein verlegt - diesmal nicht von Gunter Demnig, sondern von zwei Mitarbeitern des städtischen Tiefbauamtes. Der Stein ist Wilhelm Hübinger gewidmet, einem Bergmann aus Koblenz, der sich der Arbeitshetze der Nazis widersetzte und deshalb als „Arbeitsbummelant“ verfolgt wurde und im Konzentrationslager Buchenwald zu Tode kam. Für die Stadt begrüßte Frau Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz. Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig berichtete über das, was er zum Leben und Tod Wilhelm Hübingers in Erfahrung bringen konnte.

Einen Pressebericht vom Koblenzer Schängel HIER lesen

Einen Pressebericht von Blick aktuell HIER lesen 

 


 

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