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Wie bereits schon unter dem Menü-Punkt “Informationen” erwähnt ist der Förderverein Mahnmal Koblenz das ganze Jahr über aktiv. Mittlerweile sind ausser den Ausstellungstafeln auch Bücher, Schriften und “elektronische” Medien vom Förderverein produziert worden, die wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen und anbieten möchten.
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1. Ausstellung
Die Ausstellung des Fördervereins über Opfer des Nationalsozialismus aus Koblenz und Umgebung umfasst derzeit über 60 Personentafeln.(Siehe hierzu den Button Dauerausstellung dieser Webseite.) Diese Ausstellung kann in Teilen nach eigenen Vorstellungen ausgeliehen werden. Es bietet sich an, diese Tafeln zu einzelnen Themenbereichen zusammenzustellen. Solche Themenbereiche sind: "Wir können nur vorwärts..." - "Verfolgung aus rassischen Gründen" - "Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Koblenzer Raum" ... Vorhandene Themenbereiche finden Sie HIER. Der Förderverein erwartet von dem Entleiher grundsätzlich die Zahlung einer im Einzelfall zu vereinbarenden Leihgebühr. Eine zusätzliche Option zu diesen Ausstellungen wäre die sogenannte “elektronische Führung” auf CD oder als Mp3-Datei, die aber der gewählten Ausstellung (gegen eine zu vereinbarende Gebühr) extra angepasst und angefertigt werden müsste.
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2. Publikationen
Der Förderverein bietet außerdem von seinem stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig (mit-)verfasste Publikationen an.:
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 In 2. Auflage (Koblenz 2007) und um ein umfangreiches Nachwort ergänzt ist wieder erhältlich : Daweli Reinhardt / Joachim Hennig Hundert Jahre Musik der Reinhardts Daweli erzählt sein Leben
Inhalt: Daweli Reinhardt, Jahrgang 1932 erzählt aus seinem Leben und dem Leben seiner Familie, von den Schrecken des Konzentrationslagers, aber auch davon, wie man danach ein würdevolles Dasein führen kann. Entstanden ist der Einblick in ein vielseitiges Musiker-, aber auch Familienleben, das uns Respekt abverlangen muss. In der 1. Auflage hat das Buch 5 Rezensionen erfahren. Neben der Rhein-Zeitung wurde es rezensiert von Dr. Alfons Waschbüsch im "Paulinus" ("Ein Buch gegen das Vergessen"), von Frau Dr. Ursual Krause-Schmidt in der Publikation des Studienkreises Deutscher Widerstand "Informationen" ("Aus dieser Herkunft und Tradition beziehen wir unsere Kraft"), von Frau Dr. Susanne Römer in der "Mahnung", dem Zentralorgan demokratischer Widerstandskämpfer- und Verfolgten-Organisationen, von Frau Dr. M. Theis-Scholz im "Gemeinsamen Amtsblatt des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums" sowie in dem monatlichen online-Magazin für Klassische Musik "Die Tonkunst". In der "Tonkunst" heißt es als Resümee: "Daweli macht dem Titel des Buches 'Daweli erzählt sein Leben' alle Ehre. Fast hat man nach der Lektüre das Gefühl, als habe er persönlich bei einem gesessen und seine Geschichte erzählt. Das liegt nicht zuletzt an der sehr authentischen und natürlichen Sprache, in der er in Zusammenarbeit mit Joachim Hennig seine Erfahrungen schildert." - Und im Amtsblatt hat Frau Theis-Scholz geschrieben: "Gezeichnet wird darin das Porträt eines Mitbürgers, der zum Außenseiter der Gesellschaft etikettiert wurde, weil seine Lebensweise und die Kultur der Sinti in der ideologischen Sichtweise der nationalsozialistisch geprägten Gesellschaft auf Unverständnis und völlige Ablehnung stießen. (...) Das Buch bietet damit eine wichtige Informationshilfe und wertvolle Lektüre für Schulleitungen und Geschichts-, Sozialkunde- und Philosophielehrer aller Schularten, um die als gemeinsam zu betrachtende Aufgabe der Vermittlung von Sozialkompetenz von Schülerinnen und Schülern anzugehen, die in hohem Maße in der Problemsensibilisierung im Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen erkennbar wird und sich in Achtung und Toleranz von kulturellen Eigenheiten äußert."
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3. DVDs
Der Förderverein Mahnmal Koblenz hat inzwischen vier DVDs erarbeitet und kann anbieten:
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Dr. Heinz Kahn_DVD
"Zeitzeugengespräch mit Dr. Heinz Kahn". Dr. Kahn überlebte als einziger seiner Familie die Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Nach der Befreiung wurde Dr. Kahn Tierarzt. Er praktiziert noch heute und ist seit mehr als 20 Jahren Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde in Koblenz. Das Zeitzeugengespräch wurde im Januar 2005 mit Dr. Kahn in der Sparkasse Koblenz aufgezeichnet.
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"Wenn Berge reden könnten. Die Tunnelanlagen von Dernau".
Diese DVD begibt sich auf Spurensuche. Ausgehend von dem bis vor einigen Jahren dort bestehenden Regierungsbunker spürt sie dem zuvor in den Tunnelanlagen eingerichteten "KZ Rebstock" an der Ahr bei Dernau/Marienthal, unweit des Rotweinwanderweges, nach. Dabei begleitet der Film den ehemaligen französischen Widerstandskämpfer und Häftling des KZ Buchenwalds Roger Detournay nach Dernau. Er kehrt nach 60 Jahren an den Ort zurück, wo er Sklavenarbeit für den Bau der V 2 verrichten musste.
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"Mittendrin und doch am Rande der Gesellschaft:
Der Arbeiterpriester Clemens Alzer".
Die neueste Produktion würdigt Leben und Engagement des Koblenzer Arbeiterpriesters. Seit Anfang der 1970er Jahre lebte Alzer mit und unter den Koblenzer Sinti und teilte ihr karges Leben auf dem "Platz". Er war ihr "Raschai" (Priester), Helfer und Freund in vielen Lebenslagen. Alzers Engagement ist es zu verdanken, dass die Sinti in menschenwürdige Häuser einziehen konnten und sich weitgehend in die Koblenzer Gesellschaft integrierten. Noch heute betreut er die Sinti und andere am Rande stehende Menschen seelsorgerisch und in ihren sozialen Belangen.
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Werner Appel – Jüdisches Leben und Überleben in Koblenz 1933 – 1945
Seit einigen Jahren stellt sich Herr Werner Appel als Zeitzeuge zur Verfügung und erzählt vor Schulklassen und bei verschiedenen Anlässen (wie dem „Zug der Erinnerung“ und bei Tagungen) aus seinem Leben. Hautnah berichtet er über seine Verfolgung als Koblenzer „Halbjude“ und die seiner Familie. Um dieses eindrucksvolle Schicksal einem noch größeren Zuschauerkreis zu präsentieren, ist im Sommer 2009 dieser Film entstanden. In ihm führt Werner Appel sechs Schülerinnen an die Stätten seiner Kindheit und Jugend in Koblenz. Der Film ist ein plastisches Dokument vom Leben und Überleben eines jüdischen Jungen im Koblenz des NS-Terrors. Es ist aber auch eine Erinnerung an Werner Appels „stille Helfer“ in Koblenz, allen voran den Schausteller und Humanisten Theo Erhardt. |
Hinweis für Schulen:
Schulen können die DVD beim Landesfilmdienst in Koblenz (Medienladen) kostenlos ausleihen.
Interessierte wenden sich bitte an die unten genannte Kontaktadresse.
Kontakt zum Förderverein Mahnmal Koblenz
-siehe (Button) Impressum-
Interessierte an den oben gen. Publikationen ( Konditionen, Preislisten etc.) bevorzugen bitte Email an Joachim Hennig :
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Spenden zur Unterstützung der Vereinsarbeit sind jederzeit willkommen (Eine Spendenquittung wird ausgestellt). Hier die Bankverbindung des Vereins: Sparkasse Koblenz (BLZ 570 501 20) Konto-Nr.: 42 00 40 10 |
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